Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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ehelosen Sknde. Eine frühere Geliebte hatte er, nahe vor der,nach vielen Hindernissen indlcch beschloffene», eheliche» Verbindung;durch den Tod verloren. Jetzt vei heiratete er sich mir der einzigenTochter des Herzoal. Bramischweig. Kammerraths Gräfc, dieer von Kindheit an gekannt und geschätzt hatte, ohne i» ihr seinekünftige Gattin zu ahnden, und zu deren Bildung des Geistes undHerzens er gelegen!! ch »litgewirkk hatte. Was für ein Kleinod erin dieser Gefährtin seines Lebens besaß, darüber muß man seineeignen herzlichen und gefühlvollen Aeußerungen in der schönen Reihevon Gedichten lesen, die er seit dem ersten Jahresfeste seiner Ehe,»em achrzchnten Mai jährlich zu widmen pflegte. Nicht leichtkau» eine Gattin thätiger, sorgfältiger, unal'läistger auf die Pflege,Zufriedenheit und Heiterkeit ihres Gatten bedacht seyn. Durch dasWohlwollen des Herzogs hatte er ein Kanonikat am St. CyriakS»stifte nebst einer seräumlgcn heitern Wohnung und den Hofraths-charakrer erhalten. So verflossen seine Tage sehr glücklich und er er-reichte ein Alter von 73 Jahren, denn er starb am ig- März 17HZ.Eben besaß einen lebhaften und fertigen Witz, eine regsame Phan-tasie und war reich an sinnreichen, oft wirklich epigrammatischenEinfällen und Antworte». Seine eignen Schriften erschienen, vonrhm selbst noch bei seinen Lebzeiten gesammelt, unter folgendemTitel: Johann Arnold EbertS Episteln und vermischteGedichte, wozu nach seinem Tode noch ein Theil gefügt würde.

Lcills, eine Art Tapeten, deren Maleret schuppengltig ist.'Auch die schuppcnähnliche Malerei auf Porzellan wird LcaUls-ArbeitSenannt.

m, ^vcoiiamo! Siehe welch' ein Mensch ist das! Joh. Iy, 5.a?,^< sich Malus bediente, als Christus gegeißelt wurde. Wird^ u'vbnlich von Gemälden gebraucht, wo Jesus in mirleidenswürdi-iaus Zustande mit einem rothen Mantel und mit einer Dornenkrone'bluttriefenden Haupte und mit einem Rvhr in der Handv°rgtstellt wir).

x ,^eolo!>i-. die Kirche oder die christliche Neligionsgcseltschaft.

^ots-i» inowi : die Mutkerktrche d. i. die Hanptkirche oder diejenige,nei welcher der Prediger seinen Sitz hak. Loderia ülia: die Hoch-,,„?che (welche d r Prediger an der Mnttcrkirche zugleich, mit z»5,J .vrgcn bar). ilccl--i-> prs,-a: die gedrückte Kirche, d. h.- eine:

^ mgwnegeleiischafc, die ihre Sicliaion nicht frei üben darf, Ihr ist' .von "^b»de Kirche entgegengesetzt. Unejgentlich pflegt man auck»acn e»""m, der seine Einsichten und Grundsätze wegen einer mäcbti'st«iä n nicht frei bikennen darf, zitsfagen: er lebt in »cr,!e-:

Lcclvsia«r<-S, Ecclesiast, ein Kirchen dieirer edkivAuch heißt so insonderheit der sogenannte Prediger Sa---siaewi- ^ «. beißt das Dstch Jesus Sirach. Ecc-lc- ^

sthe nä'H' kirchlich oder zum Kirchenamte gehörig ; B. ccciesiasti-^Auseh^ch'UNgcn, nuch übcrhanpr geistlich;, z. B. nn ecolcsiastischeS

Racen ^ ^ ^ wird "n Pferd genannt, das von zwei verschiedeneneiner m, Arten abstammt, z. B. von einem Polnischen Hengst undLanie» i^bubnrgcr Stute. Desgleichen auch in der Sprache derder Uebergang des Tänzers aus der crstcnPosikiou (Stelr^ues Fußes), in die zweite oder vierte.

Sebi-a^i . eigentlich Schachspiel; ->n «cli-o halten, wird lm Krieaeucht, «m zu bezeichnen, daß ein Corps das Feindliche nicht aus.

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