Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
Seite
339
JPEG-Download
 

Eff Egk zz?

fuß derselben; ihre verschiedenen Hypotheken, Prämien u. s. w.; die-politische Sicherheit oder Gefahr des Staats worauf sie lanten; diepolitische Moralität der Schuldner; die Ordnung oder Unordnung imFmanjwesen der Schuldner, alles dies und viele andere Ursachengeben nun jedem dieser Papiere oder Obligationen, die meistens anden Inhaber lanlen, einen Conrs d. h. einen abwechselnden Preis,worüber wöchentlich zwei Mal Preis-Conrante ausgegeben werden,^urch die oft schnelle» Aenderungen in den Preisen und durch dic Leich-«Skeir darin dre größten Capitale anzulegen, werden in diesem Ha»,»el oft die größten Summen verloren und auch gewonnen, und es istp>chts seltenes, daß uneedeukende kühne Wagehälse in einigen Woche»^o,oov Fl. gewinnen, aber auch, daß die reichsten Häuser, die Mil?Uonen besitzen, in eben so kurzer Zeit ihr ganzes Vermögen verlieren.So fielen die sogenannten Bataafschen Rescrivtivnen mit gpC- Zinse«in derzeit, als 1799 die Engländer in Rordholland landeten, auf n pC.puo stiegen nach der verschwundenen Gefahr nach und nach auf 75 pC.acach der Franz. BefitznahmeHollandS fielen sie neuerdings auf iü pC>.^er streng solide Kaufmann befaßt sich in Holland selten mit diesemHandel, der übrigens eine große Anzahl von sonstigen Gpcculantea«nd Capitalisten beschäftigt. Ans der Amsterdamer Börse ist ein ei»«euer Stand, wo sich diejenigen versammeln, die Theil an diesemHandel nehmen. Er heißt der Effecten hock (Winkel). Eine nochsroßere Ausdehnung erkält das Geschäft darin, seitdem man angcfan»°en hat, eine Art von Wetten damit zu verknüpfen oder Prämien z»»eben oder. zu nehmen. ES übernimmt z. V. A- gegen B. in 1. 2. z.Atonal eine gewisse Summe, oft los,000 Fl. und mehr, die und die^orie Obligationen zu einem stritten Preise zu liefern, oder anzuneh»dafür erhält oder gibt er eine gewisse Prämie und wenn .derAustin, eintritt, ist es nicht nöthig, die verkauften oder gekaufte»Mgaiionen zu liefern oder anzunehmen, sondern er gibt oder em»plauzt nur den Unterschied des Courses, worauf mau gehandelt hat.s,a> Äffendi (wörtlich Herr), ein Ehrentitel bei den Türken, de»üch die StaakS- und Civllbeamten, oft auch andere StandeSperso»"en beilegen, und der gewöhnlich mir dem Namen ihres AmreS i»b^rbinoung ausgesprochen wird. So heißr z. B. der kaiserliche erstes warzt Hekim - E ffen di, der Priester im Serail Im an - Es»vndj ». s. w. Der merkwürdigste dieses Namens ist aber der,7V is - Essen di oder Reichskanzler, der zugleich Minister der aus-»anigen Staatsangelegenheiten ist, und mit den Abgesandten und^»lwekschern fremder Völker unterlnmdelt.

Eger, eine Herrschaft in Böhmen, in welcher die, wegen des»."0 Stunve davon gelegenen Sauerbrnnnens (genannt Franzen<L^.ünnen) berühmte Stadt Eger liegt. Diele Stadt liegt an den. ganzen von Franken, ist wohl bewvhnc. und mit Festungswerkenn,I?ben, welche bei Gelegenheit des Baierschen Crbfolgekriegs sehr^"sserc worden sind.

Igeria,.eine vermeintliche Nymphe, welche bei den Römernxj„^"stchem Lnftben stand, und mit welcher der König Numa inSeheimen Verbindung zu stehen, und die Gesetze, die er dengab, von ihr zu erhalten aus Staatsklugheit öffentlich he-ftn s Nach Einigen soll Egeria des Nnma Gemahlin gewe-

Eginhard, Sekretair des Kaiser- Carl des Großen, endlich«chlvicgersohn uud Oberausfthex der kaiserlichen Häuser» Nach