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drien; einige Kanonenkugeln bahnten ihnen den Eingang, deeSturm begann nach fruchtlosen Unterhandlungen, und Alerandrienward genommen; der größte Theil der Besatzung ward niederge-macht, Menou und Kleber erhielten Wunden, und Bonaparte sen-dete Briefe und beruhigende Proklamationen in Französischer undArabischer Sprache a» die Bepö und das Volk. Unterdessen nahmGeneral Marmvnt Rosette, und am ü. Juli ging die ganze Flotteauf der Rhede von Abukic vor Anker. In Alerandrien, Rosetteund Abukir blieben Besatzungen, und nun marschirre die Armee,Zv,ooo Mann stark in 5 Kolonnen gerade auf Egyptens Hauptstadt,Cairo (Capital, los. Dieser Marsch geschah unter beständigemManövriern in Quarrös und in beständigem Scharmuzircn mitden Arabern und Mamelucken. Nickt weit von Cairv, nahe betden Pyramiden von Gizeh, kam es jedoch zu einem sehr ernsthaf-ten Gefecht. Dort stand Murat Bey mit etwa üooo Mann Ka-vallerie und einigen raufend Mann Infanterie mit zk Kanonen,welche in einem verschanzten Lager sich befanden. „Wie Kürbissewill ich diese Hunde zerschneiden!" rief der Bey, und machte el-uen wüthenden Angriff, doch das wohlangebrachte Feuer der Fran-zosen uno die Entschlossenheit, mit der sie ihre Bayonette zu ge-brauchen wußten, vereitelten alle wiederholten Versuche der Mame-lucken, welcbe, nachdem sogar ihr Lager und das Dorf Embabapmit Sturm erobert worden war, in die angränzeude Wüste entflo-hen. Alle Kanonen und 400 Kapieele wurden erbeutet, und Colt»ward am 22. Juli den Franzosen übergeben, nachdem Ibrahim Beb?der die Hauptstadt decken sollte, nach dem unglücklichen Ausgangsder Bataille der Pyramiden, über die Wüste nach Oberegypten Wzurückgezogen halte, wohin ihn General Desair verfolgte, bglücklich Bonaparte bisher zu Lande gewesen, so schnell ihm die Ck-vberung EgyptenS, die mit Cairvs Einnahme als vollendet betraflet werden konnte, gelungen war, so vernichtete doch ein einzigLag in seinen großen Folgen für die Zukunft alle Früchte die>e-Unternehmung. Wir gedenken der Zerstörung der Französischen Flott-vor Abukir am 1. August (i?y 8 ) durch den Admiral Nelson,unterdessen ihren Aufenthalt erfahren hatte und sie auch, aber un-ter Admiral Bruces in Schlachtordnung gestellt, richtig fa»-'Sckneu war des großen Britten Plan gemacht; an demselben Tag-noch Abends sieben Uhr begann die Schlacht, die Französische Flotl-wurde zugleich turnirt und durchbrochen, am andern Morgensie nicht mehr, eilf Linienschiffe und 2 Fregatten wurden verbräm'-vder genommen, nur einige retteten sich. Sechszehn Tage neckMelson auf dem Schlachtpiahe, am 18 . Aug. segelte er wiederund ließ nur einige Schiffe zur BIvkade des Hafens vor Aleramdrien zurück. Bonaparte, der die Nachricht hiervon in Cairv erhielt, sah mit einem Male seine Kommunikation mit Frankreuvund ganz Europa bedroht, er stand fast isolirt i» dem frein»-'Lande, im Auge den größten aller Feinde: den Mangel. Hatte e-bisher als der Freund der Pforte gegolten, so stieg seine mrßl'w-Lage nun um so hoher, als diese mit einemmale den alten Bu»"zerriß und erbittert über die Verwandlung des schönenrn eine Französische Provinz, am 12. September (17Y8) form''/den Krieg an Frankreich erklärte, und daher von Asten aus «0angreifen konnte. Doch er, der nie die Tramvntanc verlor, tt'»dennoch fort, seinen Plan zu verfolgen, indem er ihn zuglerck