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französischen Batterien sich so lange halten konnten, bis Bonaparteselbst für gut fand, die Belagernng aufzuheben und nach Egpptenzurückzukehren *). Er sah im Ganzen seinen Zweck erfüllc, da ernun auf eine lange Zeit vor jedem Anfalle von Asien her sich sichergestellt hatte, und es konnte ein längerer Aufenthalt in Syrien beiden pestartigen Krankheiten, welche in seiner eigenen Armee wüthe-ten und gegen loo« Mann schon aufgerieben hätten, nur von deingrößten Nachtheile seyn. Ob man nun gleich hoffen durfte, in we-nigen Tagen Acre zu besitzen und den Pascha in seinem eigene» Pa-läste gefangen zu nehme», so überwogen doch jene Betrachtungen beiweitem den Gewinn eines Platzes, von dem eben nicht viel mehrabhing, als der Rubin, ihn erobert zu haben. Bonaparte entschloßsich daher schnell. Unter beständigem Feuer von beiden Theilen wur-den in der Nacht vom 20. auf drn 21. Mai (l?yy) die Verwundeten,die Kranken und die Artillerie nach Cantvura gebracht, unter Dedck-kung mehrerer Bataillone; die Avantgarde der Armee verbrannte dieMagazine von Tabaria, und nahm eine Stellung, um die eigent-lichen Bewegungen zu verstecken. Als nun die Artillerie fortgebracht,alle unnütze Dinge aber ins Meer geworfen und alles zum Abmarschbereit war, ließ der Obergeneral den Generalmarsch schlagen und ant2i. Mai Abends y Uhr brach die Armee auf, um aus Syrien nachEgvpten zurückzukehren. Eine Proklamation machte sie mit denGründen bekannt. Ei» Drittel von ihr blieb als Opfer des Kriegsund der Pest zurück, und nach einem mühseligen Marsche von 2S Ta-gen kam sie in Cairo wieder an; doch ihre Rübe war nur von kurzerDauer. Eine Türkische Flotte landete in der Bucht von AbukieA8,000 Mann und nahmen das Fort daselbst; schnell marschirte M-„aparte mit seinen besten Truppen dahin, stellte sich bei dem Brun-nen zwischen Alerandrien und Abukir, und lieferte am 2ö. Juli denTürken eine rangirre Vataille erster Große. Mustapha Pascha wardnebst feinem ganzen Gefolge und sämmtlicher Artillerie gefangen ge-macht; 2020 Türken ertranken im Meere, und der Rest der Türki-schen Armee, der in das Fort Abukir sich geworfen hatte, mußte nacheinem zehntägigen Bombardement auf Diskretion sich ergeben. Bo-iiapartes Herrschaft, in Egppten war aufs neue befestigt, und mel»:wie je. Da erschien plötzlich eine Proklamation von ihm an seineArmee, worin er sagte: „Erhaltene Nachrichten aus Europa bestim-men mich, nach Frankreich zurückzugehen. Das Kommando überlasseich dem General Kleber, er hat das Vertrauen der Regierung unddas »reinige." Ais dieser Abschied der Armee bekannt wurde, hatteBonaparres Fregatte bereits die Anker gelichret. Wie der Blitz durchdie Wolken fährt, so schiffte der Held durch die Wellen, die ihn sicherdurch seine erbittertsten Feinde trugen. Am 26. August ver-ließ er Abukir und am rz. Oktober traf er in Frejns ein und begab
Man vergl. die Art. Acre und Syrien. Napoleon wußte damal-auch schon, da« eine Türkische Flotte auf dem Wege nach Alexandriei»war, und er mußt« daber um so mehr eilen, dahin zurückzukommen,um nicht mit Einem Male alle Früchte seiner Siege aufs Spiel zisetzen. Daher sagte er damals auch: „Soldaten! wir haben ein»Bahn »oll Beschwerden und Gefahren zu durchlaufen nachdem wirjetzt den Orient unschädlich für uns gemacht haben, werden wir nun«Inen Theil des Occidonls zu bekämpfe» haben; dort werdet 2hc neu«Lorbeeren erringe»)"