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und in Constantinvpel betrieb der Englische Gesandte die Beschleuniggung der Ausrüstung einer Flotte, und den Befehl an den Großve»zier, der mit einer zahlreichen Armee in Syrien stand, nach Egyptenvorzurücken. Da dieser «der nicht eher sich in Marsch setzen wollte,bis die Engländer wirklich gelandet wären, so verflossen darüber zweiMonate, während welchen die Englische Flotte an der asiatischen Küsteharrte. Am i. März endlich erschien sie vor Alerandrien, und am ir.März war die Landung bei Abnkir vollendet; die Franzosen, Ltwa ezvooMann stark, griffen am folgenden Tage zwar an, mußten sich aberzurückziehen; am 18. März ergab sich Abukir und die Engländerverschanzten sich. Am 21. März guff General Menvu mit 10,000Mann an und wurde ge,chlagen; doch der Englische General Aber-crombie wurde tödtlich verwundet und starb am 2z. März, FranzösischerScits blieb der General Äunisse. Hntchinson übernahm das Kommandoder Engl. Armee. Egypccn war snr die Franzosen nach dieser Schlachtverloren, härten die Engländer ihren Vortheil verstanden; doch un-thätig blieben sie in ihren Verschauzungen, so wie die Franzosen ih-nen gegenüber bei Alerandrien stehen. Am 29. März brachte eineTürkische Flotte 7000 Mann Verstärkung, und nun näherte sich auchder Großvezier von Syrien her. Am 19. April ergab sich Rosettean die vereinigten Engländer und Türken; ein Französilches Corpsvon 4000 Mann wurde von 8ooo Engländern und üooo Türken betRamanieh geschlagen; zocoMann Franzosen wurden von dem Groß?vezier, der mit 20,000 Mann auf Cairo anrückte, am iü. Mai betElmenayer zurückgeworfen, und die ganze Französische Armee amCairo beschränkt. Am 20. Juni fing die förmliche Belagerung dttStadt an; 7000 Mann sollten diese» unermeßlichen Ort gegen ctiv«40,000 Angreifende vertheidigen. Man lhar was man konnte, ß?zu sichern. General Belliard ließ die angesehensten Einwohner >«die Citadelle sperren, Kanonen gegen die Stadt richten, und l>"der ersten Miene des Aufruhrs mit gänzlicher Verwüstung drohe«.Die Festungswerke wurden verbessert und alle andern Vertheidigung»-anstalten eifrigst betrieben, aber immer war es mehr um eine ehren-volle Kapitulation, als um die wirkliche Vertheidigung zu tb»«-denn die LebeuSmitlel waren nicht im Ueberflusse vorhanden und t"«Pest wüthete immer noch fort. Und so ward denn auch wirklich Cauoam 27. Juni auf Kapitulation den Engländern und Türken überge-ben; der General Belliard sollte mit den unter seinem Komma«««stehenden Truppen Stadt und Land räumen, und auf Englisch«Kosten nach Frankreich abgeführt werden, eingeborncn Egvpt««"auch erlaubt seyn, ihn zu begleiten. Am i7ten August wurden siezu Rosette eingeschifft und kamen im September 1301, etwaIZOOO Mann stark, worunter aber kaum 4000 Bewaffnete wa-ren, zn Tvulon an. Noch war General Menvu in Alerandrlen,das er seit dem 21- März nicht verlassen hatte, da er noch immer ausHülfe aus Europa hoffte. Auch war in der That Admiral Gan-thcanme mir mebrern Linienschiffe» und z—4000M. Landrruppe»aus Frankreich abgesegelt; doch der Weg durch die Wüste Bark«von der Afrikanischen Küste aus schien zu gefährlich, er lief daherbis auf die Höhe vor Alerandrien, mußte aber mir einem Verlustevon 4 Korvetten nach Toulon zurück eilen. Dagegen halten die Eng-länder govO Mann frische Truppen an« England erhalten und rucktennun aus Alerandrien lvS; schon war das Castell Marabout in ihrerGewalt, als Mono» einen Waffeustillstand verlangte, wozu vorzug«