Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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riqcn Titel rc. abzwecke, bekämpfen, kurz: auS aller seinerMacht zur Behauptung der Freiheit und Gleichheit mitwirke»wolle." Dieser militairifch-politische Orten besteht uun hier-nach r) aus dem Ober - Berwaltungsrarhe, dem die Er»nennung des Legionairs übertragen ist, und 2) aus Sechs zeh»Eoborten *); den Verwaltung-rath sollen die hohen Reichsveamte»ausmachen, die aus der Elaste der Großosfizicre einen Cauzler und»inen Schatzmeister wählen. Die Großosfizierr theilen sich in die-nliche die Dekorativ» des großen Adler- habe», und in die, welch«sie nicht besitzen. Der Canzler ist der Chef der Ordens - Canzlei, wel-che die Angelegenheiten des Ordens besorgt. Jede der is Cohorte»aber bestevt aus 7 Großkreuzen. 20 Commanoantcn, So Offiziere»»nd 5Z8 Legionairs, also aus S25 Mitgliedern, so daß alle ,s Co-dorren »o,ovo Individuen enthalten, worunter jedoch die kaiserliche»Prinzen und ausländische Mitglieder nicht mit begriffe» sind. Auchhat noch jede Cohorte einen besondern Verwaltuoasrach bouy Glieder»-Diese Cvlwrten sind durch ganz Frankreich vertheilt; ihre Hauptfitz«oder Residenzen sind zu Fontaincbleau , Abtey St- Waast zu Atlas,Abtei St. Peter zu Gent, Schloß Brühl im Ruhrdepartement, Schloßzu Jabcru im Rheinoepartement» Palast zu Dijon, Palast zu Vienne,die Paläste zu Beziers, Air, Toulouse, Ageu, Abrev St. Maira»t'Schloß Cravn, Abtei Bei bei Bernay, Schloß Cdambord und SwloßBenerin bei Turin. Der Kaiser ist Großmeister. Jeder Großoffizstthat eine Hahresrente von Z.ooo, jeder Commandant von 2,000,jeder Offizier von 1000 und jeder regionale von 200 Franken zu g«'nießen, wozu 8,2c«,--cx, Franken Reuten auf National-Güter ange-wiesen sind. Der Ordens schmuck ist ein weißem« illirrer Stern mi»5 doppelten Strahlen, über welchen sich der FrauzLsilche Adler befinddet, in der Mitte des Sternes ist em Eichen- und Lorbeer-Krast»und darin auf der einen Seite der Kopf Napoleons mit der Umscht>st„Napoleon, Kaiser der Franzosen," („hs»pol<-on. LM'zierour > 1 «« kran^oi»,") auf der andern Seite aber der FranjvsijchkAdler mit dem Donnerkeil und der Inschrift, ,, Ehreund Vater-land" (..llonnonr vk parris"): dieser Stern wird an einem rotbe»,etwa zwei Anger breiten Bande, von Moor, am Knopfloche gerrage"-Die G-oßomziere, Commaudauteü und Offiziere tragen ihn von G»lv'die anderu Legionairs von Silber ; daher wird auch der goldene »"."silberne Adler unterschieden; der Kaiser allein kann entweder den-,''ven oder den andern tragen. Außer diesem allgemeinen Orden-zackengibt es noch eine große Dekoration. Sie besteht in einem treuenrochen Bande, das von der «echten Achsel auf die linke Seite, h"»°'fällt und an dessen Ende der Adler der Legion (mit einem gewassertenBande) befestiget ist, sodann >u einem anf der linken Seite des Man»tels und Kleides aus Silber gestickte» Sterne von Aehu Strablcn, mdessen Mitte der Adler der Legion milder Umschrist„Ue>ni,«urschwebt. Diese große Dcoracion wird vom Kaiser nur GrostofstjUrenertheilt, und zwar nur sechSzigeu darunter; die kaiserliche» Punze»aber und Fremde, w lche die Dekoration erhalten können, ohne Mst»glieder der Legion zu seyn, gehören nicht zu diese» So: diese niu,st»aber «eben der großen Dekoration zugleich de» Adler der Legion am Knopl-

-) Ansllngkich waren nur 15 Loderten; aber »ie Mnverleibuns P'«"montz («n, 11, Sept. lSdä) machte »>e Errichtung der »Steu ue »wendig. ^