Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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357
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Ehr

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'loche tragen. Nach dem Französischen'Staatscalender von 1812 be-steht der Ober - Verwaltungsrarb (Vranll Onnsel!) aus dem Kai 1 er,als Chef der Legion und deren Präsident, dem Senator und Staats-mmister, Grafen Lacepede, als Großcanzier und dem erste»Genecaliuspector des Geniewesens, Grafen Dcjean, als Groß-lchatzmeifter, welche auf Lebenslang. Titel, Geschäfte und Vorrechtebehalte^; der Grvßcanzlcr und Schatzmeister genießen unter allen Um-standen den Rang und die Ehrenbezeugungen der Großoffiziere ves^>chs, sowohl in Civil- als auch in Militair-De, Haltnissen. Jn-ncrbaib des Französischen Reichs gibt es jetzt 68 Großadler, 7vGroß-bMjiere, und 526 Commandanten; außerhalb des Reichs ;z Größ-ter *) und 4 Großoffiziere. Die Großcanzlei besteht aus demGroßcanzier, als Chef derselben, dem Sekretariat mir 5Geschäfts - Abtheilungen, welche von 6 Chefs und 6 Unter-Chefs ad-wlnistrirt werden und aus einem im I. 1804 errichteten Bera-th» ngs-Arr s schuh (Commiktce), der auf Erfordern des Großkauz,«ers sei» Gutachten über die ihm vorgelegten Gegenstände erstatte»und gegenwärtig 18 Mitglieder zählt, worunter auch ein Se»brerair und Advocat der Cvmmittee sich befindet. Außerdem hat dieLegion noch einen besondern Advokaten und einen Notarius. Die Groß-Watzkammer wird unter der Leitung des Großschatzmeisters von rChefs und 2 Uuterchefs der 4 einzelnen Geschäfrsabtheilungen verwal-ket; auch sie bar ihren Notarius. Jede Cohorre hat ihren Chef,Kanzler und Schatzmeister; nur die Beamtenstellen der iü. sind jetzt"»besetzt. Die Krone dieses Instituts sind die damir verbundene»7 -r.ziehnagshäufer für weibliche Kinder der Legio-när rs. Ein Statut v. 29. März >8oy gab dem Institut der kaiser-lichen Häuser Napoleon steine definitive Organisation und stellte esMer den Schutz einer Prinzessin aus der kais. Franz. Familie. Die Auf-stcht darüber hat der Großcanzier der Ehrenlegion; die Kapellen dabeist/hen unter der geistlichen Gerichtsbarkeit d s Großalmvsoniers. Diesttzlge Protectrire ist die Königin Hortensia, (Gemahlin des-nvnigs Ludwig Napoleon von Holland). Die Anstalt ist in achtDäuser abgetheilt, von denen jedes der beiden ersten (auf dem Schlossebon Ecouen und zu St. Deuis etadlirt) auf zoo Eleven, Tochter"vch lebender Legionairs, eingerichtet ist, wobei z; weiblicheBeamte und Lehrerinnen, 6 Geistliche, 8 Aerzte, 4 Chirurgen und? Zahnarzt angestellt sind. Die 6 übrigen Häuser sind für hinter-lassene Waisen verstorbener Legionairs bestimmt und inverschiedene Entfernungen um Parts herum vertheilt; die Funktionen"bei werden von der Eougregation (geistlichen Gesellschaft) der Wal-l-b von der Mutter Gottes versehen; sie stehen unter der speciellen^"flicht der Enpcriorin dieser Gesellschaft. ^ .

Ehstland oder Statthalterschaft Neval, eine Landschaft"tefland, den nördlichen Theil dieser Provinz ausmachend, derenBevölkerung auf 180— 200,«» schätzt, sehr sandig ist,

»(."doch auch ergiebigen Getreidebau, Hanf, Flachs, Rindvieh,^'ktde ic. hat. Reval ist die Hauptstadt. Die Ehsten, eine

) Ein Zysterist vor kurzem (im Juni >8-2) dazu gekommen, d«Napoleon »ei seiner Anwesenheit in DreSben dem Kbnigl. Sachs.Staatsminister, Grafen Scnft von Pilsach (der vor einigen Jah-ren K. E. Gesandter am Nrauzbftschen Hofe war,) die große De-koration verliehe« hat.,