Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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von den Russisch-Finnischen Völkerschaften, gehörten schon in denältesten Anten zu der Russischen Monarchie, wo sie den Name"Lschude » führen. In der Folg« suchten sie sich dieser Oberherr-schaft z« entz.ehcn; allein es half ihnen nicht viel, und seit iZ8?'wo es dem Deutschen Orden »erkauft wurde, machte es einen ThcrlHes Liefländjschen Staates aus, mit welchem es auch, nachdem esroo Jahre unter Schweden gestanden hatte, unter Rußland kam-die Provinz blieb auch bei demselben, wo dann das Land in der Fol-ge unter Katharina li. den Namen der Revalfchen Statthal-terschaft erhielt, 1797 aber wieder als Gouvernement EVst°land hergestellt wurde. EhstIand und Liefland betrage» zwarnur ungefähr den 2iolen Theil des unermeßlichen.Russischen Reichs;allein die Russischen Beherrscher haben vvn jeher auf die Crlangnnsund Behauptung derselben altes angewandt. Ueber die unglücklich^Lage der Leibeigenen in Lief- und Esthland ist, seitdem Merkel (>"seinem Buche: Die Letten) und Petri (in seinem Werke: DI-CH steu) die Sache zur Sprache brachten, sehr viel geschrieben mmgestritten worden., und es dürfte» denn doch wohl der Aufhebung die-ser schändlichen Sklaverei leider! noch manche und große Schwieng-feiten entgegen stehen. Uebrigens haben die Chsrcn meistentbeiisschlechte Wohnungen , sind rauh und zu Strapazen abgehärtet, beken-ne» sich zwar zum christlichen Glauben, haben aber noch viele heidni-sche Ueberdieibscl. ' „

Ei. Vogel, Amphibien, Fische, Insekten und Würmer lege"Eier, und zwar die Vogel ohne alle Ausnahme. Die Eier der Flstv-uennt man Laich ober Rogen. In ihnen liegt der Keim zum junge"Thiere, und sie haben daher Aehnlichkeit mit den Samenkörnern derGewächse. Auch in diesen liegt der Keim zur jungen Pflanze, unserwartet Feuchtigkeit und Wärme', um zur Entwicklung zu gelangen-Ei» großer Theil der Substanz, welcher das Samenkorn ausmE-dient dem Keime zur ersten Nahrung; eben so mit dem Eie, weicht-überdieß noch die. nöthige Feuchtigkeit bei sich Hut, und also vo"außen zur Entwickelung nur'Wärme braucht. Das Vogelei bestehei) aus der.Eierschale. Unmittelbar unter dieser harten, poröie"Bedeckung liegt dicht angeschlossen 2) das Eierhäukchen, ebenfau-etwas porös. Nun folgt z) das Eiweiß, in welchem endlich 4)Eidotter schwimmt, womit noch der sogenannte Hahnentritt bet o-'fluchteten Eiern verbunden ist. Am Dotter erblickt man eine kleUstlinsenförmige Narbe, in deren Mitte sich ein kleines, eirnnoeo,aschgraues Säckchcn befindet. Dieß ist die Stelle- wo sich dasThier entwickelt- Die äußer-' Gestalt der Eier ist bei den VM"'meifientheiis mehr oder weniger- länglichrund. Verschieden ist Istbei andern einlegenden Thieren. Unter den Amphibien haben z.die Krokodile kegelförmige Eier. Bei den Eiern , der Vögcl ist ommannigfaltige Schattirmig der Farben bewundernswürdig, und ovcoschranken sich die Hauptfarben meistens nur auf weiß, bläulich un-grünlich ein. Die Flecken, Punkte oder Striche, womit viele»--zeichnet sind, spielen in unzähligen Nuancen aus dem RothenGraue, Aschfarbene ic. Die Eier der Vogel, besonders der dMne,sind eine wohlschmeckende und nahrhafte Speise. Unter den AM>o'dien liefern die Schildkröten eßbare Eier. Der Rogen der Ast«wird ebenfalls gegessen, und der Kaviar besteht ganz auseiern. Das Eiweiß der Hühnereier dient zu Umschlägen tii llN-ikrankhciten. In Äpothcken und Küchen bedient man sich bell»