Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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L>ch Z59

«ußcrdcm -um Abkläre« gewisser Pflanzeusäste, der Molken , dessuckers rc. Das bloße Eiweiß gibt einen glänzenden Fimrß zumUeberziehen mancher Kunstwerke, insonderheit der Gemälde undSpielkarren. Mit gcriebencin frisch gebranntem Kalk, mit Ilegel-Mehl, Thon, Mehl und andern Substanzen, nach Beschaffenheit derUmrande vermischt, gibt es einen sehr festen Kitt. Um dte Eierlanger unverdorben zu erhalten, muß man sie vor dem Zutritt derMc bewahren. Man überstreicht daher die Eier mit Firniß oderAel, sx^ sie frei auf dem spitzigen Ende auf eine durchlöcherte Bank»Am scheret sie, welches noch besser ist, auf das spitzige Ende ge-sellt. j„ sehr trockene Holzasche, i» Häckerling rc. in Kisten undMern ein, und setzt sie au eine» trockenen, im Winter vor strengerKälte geschützten, doch nicht zu warmen Ort. .

„Eiche, die, verdient nicht nur wegen ihrer Schönheit, Starkeund fast unvergänglichen Dauer, sondern auch ihres großen Nutzenslbegen die erste Stelle unter unsern Waldbaumen. Man kennt vonlütte», Geschlechte r» Gattungen. Von der gemeinen Eiche kenntMau bei uns die Winter- oder Steineiche und die sommer-lich e. Die erstere, auch Lraubeneiche genannt, wird gegen 120suß poch und im Durchmesser 4 bis 6 Fuß dick. Sie hat in i;o biS220 Jahren ihr Wachrihum vollendet, wird aber 6 — goo Jahr alt.Sie schlägt später aus, trägt kleinere Früchte, welche traubenweise«» kurzen Stielen wachsen, und hat auch ein mürberes, etwas rvthli-cheres Holz, als die Sommereiche. Im Winter kann mau sehr leichtsme Wintereiche von der Sommereiche unterscheiden. Denn iene ent-laubt sich gewöhnlich erst mit Eintritt der Kälte an, Ende Oktobers»la oft erst im Ansänge des Novembers; dabei fällt indeß nickt alles<auv ab; ein großer Theil vertrocknet am Baume, und bleibt festsit-zen, bis im Frühjahre die jungen Blattknospen anschwellen und daSmte Laub vollends verdrängen. Zur Fortpflanzung der Eichen diene«am besten die Eicheln, welche man einen Zoll rief und einen Schritt weitvon einander in aufgelockerten Boden im Herbsteisteckt, nachdem man vor-her den Platz mit Roggen besäet hat, welcher dann im Frühjahr den Banm-cheu Glatten verschafft. Nach iü bis 20 Jahren läßt man von achtRäumen nur einen stehen; die übrige» abgehauenen Stämme kannm«u aber nach 20 Jahren wieder benutzen, denn sie schlagen baldwieder aus. Eben so glücklich vermehrt man die Eichen durch Ab-senker, «der, wie in England, durch Wurzelschößlinge, die inäv Jahren auf 4s Fuß hoch werden. Zum guten Gedeihen der Si-We» gehört ein etwas lehmigter, mäßig feuchter Boden. WegenMr starken Ausdünstung werden sie oft vom Blitz getroffen- Aush" Rinde und den auf den Blättern befindlichen Galläpfeln kann cuieMvarze Farbe bereitet werden. Aber die Eiche hat auch medlcui!-

Kräfte, und schon die Aerzte der Alccn brauchten mehrere Theile derElche s» der Ruhr, bei Lungenentzündungen ic. Aeußeruch kann dieKinde z. B. bei Briuben, im kalten Brande, wen» Ire in Lerbin-Ochg mit dem Sasnstat noch die Fieberrinde übertrifft, sehr gutevlenste rh,,„. Die Eicheln hgbcn mannigfachen okonvmischcn Nutzen,chran har auch ausgelaugte Eicheln stakt des Kaffees empfohlen, wel-zugleich ein Mittel gegen ein Heer vo» Krankheiten seyn soll.-i" Norwegen bäckt man Brot daraus.

, Eichen, vergleichen, gleich machen; von Maßen und Gewich-ts, ihnen die gehörige Größe nnd Schwere geben. Scheffel, Vier-