Eim ! Ein ?6z
men und durch ihren Kauaii.bis in den Fruchthastet selbst bewsa««können , worin es sich befestigt, verändert, und riue Frucht zu bli-ckn anfängt, welche in einer bei jeder Tbicrgartung verschied«»gesetzten Zeit reift und gebore» wird. (Siebe Geburt).
.Eimer, der. Ein Maß zu flüssigen Dingen- . besonders zuWem. In Sachsen hält er bz Kannen und rft die ö-älste einer Ahm,°er sünsle Tbcil eines Fasses und-der zwölfte.Theil eines Fuders,-sm Hanndverschen halt er zr Kannen, und ist der fünfzehnte TheilFuders. In Hamburg hält er lü Kannen, ist der fünfte Theil«wer Ahm und der dreißigste Theil eines Fuders- Zm Oesterreichs-Ichen Ma-Ve» Mdaü einen Eimer und 32 Eim
. machen 40 Maß einen Eimer und 32 Eimer ei» Fuder. Zr..^"kembergjscheu ist ein Eimer so viel als ein Ohm oder Ahm d. i.2,^0 Muß, und secds Eimer mache» ein Fuder. Zn Nürnberg und?u>cy haic eju Eimer da Kannen, in Bern aber nur 2;
» ^lnbalsamirc«, heißt: Leichen, nachdem die Eingeweide, ,/"°S«nvmmen sind, mit Balsamen oder wohlriechenden Harze«»ibmuen, auch wohl damit von außen überziehen: um sie gegen die?7?"Uß »u schützen. Die Aegyptier hatten eü in dieser Kunst so weit,°""chk, daß sie die Leichen ganz unverweslich machen tonnten, wo-wr noch die Aegyptlschcn Mumien übrig sind.
.. Elndudu „ gskra ft, ist das Vermögen des Geiste«, Bildero» Gegenständen in uns hcrvorzubringeti. Sie äußert sich theils antz, 'Vkünglichen Vorstellungen, thrils an solchen, deren Stoff nichtt„ ^ einen gegenwärtigen., innern oder äußern, Gcaenstand unmit-gegeben ist. Demnach unterscheidet man 1) Prvdnctive,
Abringende, bildende, schöpferische Einbildungskraft odern-"°unggverinogen, d. i. das Vermögen, ursprünglicher, aus^,:"huudung erzeugter Bilder, wodurch icd mir z. B- das Bild einesvori^n segenwärrigen und mich «ffteircnden Baumes, Hauses» s.w.kras, ' und 2) Rcpr 0duc 1 ivc (zurückrufende) Cinbildungs-a,.,sskoder Nachbildungsvermögen, d. i. das Vermögen derw>.Auuungen auch ohne Geaeuwark des Gegenstandes. Nebst demlst'Sebene Vorstellungen aufzubewahren und derselbe» sich^i^uikübrlich oder vorsätzlich wieder bewußt zu werden, hat die Ein---^ungerrast aber auch die Fähigkeit, Vorstellungen aller Ant mittz""Uder zu verbinden- Dies Vermögen, wodurch die Einbil-tz""8skraft eine so wichtige Rolle im menschlichen Gemüthe spielt, wo-ib-i,, uns deu Schranken der wirklichen Welt entrückt und in eine(Hff,.2belr hxrsetzr, ist das Vermögen der Vergesellschaftungvd""lation). der Vorstellungen, weiche en'weder willkührlichseilst"^EEührlich ist. Ais Vermögen der unwillfübrlichen Verge-he ^°bei das Gemüth dem Strome der.Vorstellungen, wr«;
au^^bufall herbeiführt, überlassen ist, heißt die Sinbildupgskraftch,n.^hsU'tasic (s. Phantastisch); sie bringt Träume des Wa-hervor. Verknüpfte sie bloß in ungebundener Willfahr, sozu >hr Wirken von Traum, Schwärmerei und Wahnwitz nichtwvb>»I*!^"de.n seyn: die Nalur aber hat sie an ein Gesetz gebunden,ist dei,?^b blinde Wilttühr.gehemmt wird... DieBrndlldungskrastsie ig"? ^.«rstande eben so unterworfen, wie der Wille der Vernunft;der Verstände gemäß zu wirken, und dem Gesetze
steiiu^ckmäßigkeil zu gehorchen. Die Vergesellschaftung der Vor-sraiwpa 'kannnun entweder einem bestimmten Zwecke des Ver-
htau^ geschehen, oder sie geschieht nur dem Verstandcsge-
"ch-uver-anpr angemessen, den allgemeinen Gesetzen desselben