Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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Eli

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»m wenig Blut schonen tu müssen, um ihrem Staatcden Frreden»»geben, obgleich, wie Hume sehr richtig bemerkt, die grausamenHunichtungei, nicht eben die besten M'tlel waren , um die Gemuryersowohl mit der Negiern»», als mit der Nativnalreligion z«ge». Jedoch Elisabeth erreichte irre Absicht, so merkwürdig der Lercht-smn auch immer bleiben wird, mit welchem von jeher die Engländerihren Glauben verrauschten; Heinrich Vttk. machte ansibnen Ketzer,M«rre, seine Tochter, konnte sie wieder zu guten Katholiken bekeh-ren m,d Elisabeth verwandekre sie abermals rn Ketzer, und Alles dreySefchab in weniger alS vierzig Jahre". Das letztere ist zedoch am er-klärlichsten , denn wer hätte wohl den Miktein widerstehen mögen, dieAlsabeth gebrauckte und in dev^n Wahl nie verleben war » nochseblgriff. Die Ermordung der eben so reizenden als?" 8 kucklichenMaria Stuart von Schottland, die Hinrichtung des Herzogs vonNorfolk^, als Mariens Anhänger, ihr ganzes Betragen vor undnach dieser schrecklichen Begebenheit bezeichnen den Charakter -keths, welche die Verstellung für die höchste Politik, für die "ste Elgemchaft der SvuverainS dielt. Philipp N. von Epauren, entrüstetüber die Zurückweisung seiner Hand, entbrannt durch tue FackelFanatismus, die mau in Rom dem Großinquisitor von Spanten ver-liehen halte, empört über da« Schicksal seiner Freundin Mana Sku-arr, hakte noch bei deren Leben den Plan zu einer Landung in Eng-land entworfen; ein Jahr nach Mariens Tode (1588) wollte er ihnausführen; doch seine nngehenre Flotte, die unubcrwtndllchegenannt, wurde zerstört im Angesicht der froblvckenden Elisabethd>e mit dem Himmel selbst eine Allianz geschlossen zu haben smen-Em furchtbaret Sturm zerstörte jene Flotte, welche England erobernwllle und die Besatzung wurde theils vom Meere verschlungen, theils-M Beute der Bkitten, deren Königin in Rom einen altromischen.Triumph hielt. Es wurden Medaillen geschlagen; auf der einem'/ariden die prächtigen Worte: .... V«nic. vi-tir, v«nr" und ..ra»*tvvnrin, k»tri!" Auf einer andern sah man eine zertrümmerte Fiorrech't der Umschrift: „Üfll»viti)«u 5 «r«ii»«ixsri»unl!" Daß Elisaveth-?»ch im Waffenrocke sich zn benehmen wuhte, bewies sie, als IIS-h" Nachricht von jenen ungeheuern Rüstungen erhielt; auf dem Felde-von Tellebury versammelte sie ihre Soldaten und sprach z« thuen ." 2 ch selbst, Soldaten, werde euch gegen den Feind fuhren. Wohlcheiß ich, daß ich n»r den schwachen Arm eines Weibes habe» aberw'ch belebt die Seele eine- Königes, und zwar, was noch wahr ist,Aes Königs von England. Eher werde ich im Kampfe untergeben,den Untergang und eine schmachvolle Sklaverei weine s^vir»vü überleben!'' Die Hinrichtung des Grafen Esser» Dicekonig-üvn Irland, eine« ihrer Lieblinge, den sie als Hochverräther vermsUien mußte' , schmerzte sie in der Folge noch so , daß sie in emeNcke Schwermutb fiel und an einer Entkrästnug starb. Als man ihr.rzte vorschlug, Rate sie noch kurz vor ihren letzten Augenblicken."'K wollte ihre Hülfe nicht, als ich noch jung war, und sie wurde»««herbem sich gewiß rühmen, meine Tage bis zu dem heutigen verlang»u haben; warum aber soll ich nun sie noch gebrauchen, letzt, d». pe kein Del mehr bat, da man ihnen meinen Tod wohl noch-»ar zum Vorwürfe machen konnte?" Mit derselben Aufrichtigkeit

I ^ M. s. hierüber die Art, Mari» Etuawt «nb Norfolk»

*) D. vrrgl. S sse»; - 't