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antwortete sie dem Erzbischofe von Canterbury, der, um ihr MuthM/"..Schritte, den sie zu mache» hakte, einzuflößen, ihr«lies Rühmliche ihres Lebens vorzählte: „Mtlord, die Krone, dieich so lange getragen habe, hat mich während meines Lebens eitelgenug gemacht; vermehrt dieß Gefühl nicht noch so kurz vor mei-nem ^obe! " Physische Gründe sollen sie verhindert haben, sichverheirarhen; allein auch außerdem besaß Elisabeth gewiß Stark?
iede Neigung ihrer Politik aufzuopfern, sobald ibr?wahre Souveralnerät dabei in Gefahr gekommen wäre. Der Schot-^sche Gesandte sag« ihr einst: „Verheirathet werdet Ihr ».»?-Konigln seyn, zehr aber seyd Ihr König und Königin zugleich!,fre suhlte drep nur zu sehr, und wie stolz sie darauf war, dem treuSeblirben zu seyn, spricht sich in der selbst gewählten Grabschristaus , deren w,r schon vorhin gedacht haben. Elisabeths Regierunglblelbt für Gropbritannicn unvergeßlich. Unter ihrer Protektionmachte Franz. Drako (man s. dies. Art.) seine Reise um die W?"«nd unterwarf ihrem Scepter mehrere Besitzungen in Amerika-Dte Englische Marine erhielt eine noch nie gehabte Stärke; dl?Engländer eroberten Cadir und verbrannten die Spamsche Flott?unter Howard (rzy6). Eine Handelsgesellschaft bildete sichuns erhielt ein ausschließendes Privilegium zum Handel mit Ost!"-Llen; Englands Handel überhaupt umfaßte damals schon alle vi?kEnden der Welt. Elisabeth that unendlich viel für Mauufaktul-«nd Industnewesen im Allgemeinen, für die Befestigung der Ge-setze, für die Vervollkommnung der Polizei. Sie war eine e»r-schiedene Feindin alles Lurus; sie verbannte allen überflüssig?"Aufwand in Kleidungen, Waffen und allen andern Gegenstände»des Lurus. Doch brachte sie die ersten seidenen Strümpfe na«England. Ihr F i u an zsp stein war einfach. Alle Revenüen würd?"zur Vertheidigung des Vaterlandes hauptsächlich verwendet,nie bereicherte sie einen ihrer Günstlinge, oh sie gleich mehrereHatte, auf Unkosten ihrer Unterthanen. Ohne die Gewisseiisftel-iheit geradezu z„ bewilligen, wußte sie sich doch auch sehr weise vorLeu Religionskriegen zu verwahren, welche fast ganz Europa ?",''zündete». Wäre Elisabeths Leben nicht durch den Tod der M?"«Stuart befleckt, der Spiegel ihrer Seele nicht durch die Tb?at??Eoups, die sie in allen Verhältnissen anwendete, verdunkelt wor-den, so war sie die größte Frau, die je auf einem europäisch?"Throne saß;, ihre tiefe Politik, ihre unermüdliche Aufmerksamre»,ihr Muth, ihre Geschicklichkeit nnd Gewandtheit in den mißlichst?."Angelegenheiten, ihre Wirthschaftlichkeit, ihre mannigfachen K?"WNisse sichern ihr einen unvergänglichen Ruhm und «ine wahresterhastigkeit. Sie war sogar gelehrt; sie sprach oder verstand o?»fünf bis sechs verschiedene Sprachen, und beurkundete ihre Gel?v^samkeit durch mehrere Uebersetzungen aus dem Griechischen, "?? .nischen und Französische«. Ihr Englischer Horaz ward stör S.^schätzt. Doch war sie «uck eitel genug, auf ihre Autorschaft >>viel zu gute»» thun»-aber mau befriedigte sie nur halb, wenman ihre Talente rühmte, ohne-zugleich ihre Schönheit M prell? 'In ihrem 68. Iahte hatte sie diese Leidenschaft noch m-ist ver-lassen. , Gregvxiv Leti hat ihr Leben beschrieben (Haag, 1 74'-'doch gäbe es kinl HiOreS Watt darüber, so würde man geru dinr»verunglückte« Versuch- nicht erwähnen. Unterhaltend, »der