Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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Eli

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Mßcn historischen Werth, hat Ar-hrnhdl» Elisabeth« GeschichteM historischen Calender für Damn für r 7 -)v erzählt. ^

Elisabeth (Philivvine Marie Helene) von Frankreich, Schwe-ster des unglücklichen Königs Ludwig XVI., geb. zu Versailles a

Hüg, starb unter der Guillotine am io. Mai i?yg, als einLeg-» ANevolntionswnth, die damals Frankreich zerfleischte. Ihrdian.» » ein Bild der zärtlichsten Geschwisterliche, der liebcnswür-ugen Lugenden, der höchsten Resignation und weiblichen Würde.^ war das jüngste Kind ihrer Acltcrn (des Dauphin Ludwig undWeiter Gemahlin Marie Josephine von Sachsen), die sie schondes e Jahre ihres Lebens verlor. Die Liebe ihres Bruders,Wrzogs v. Berri, nachmaliger K. Ludwig XVI-, verdoppelte sichdiesem hing sie überhaupt mit einer so unbeschreiblichen' dak sie gleichsam vom Himmel dazu bestimmt zu seynrhn einst in seinem Unglücke trösten und sein Geschick theilenao,,».. Unter der bildenden Hand der Frau von Mockau, Unter-ern^-n A/?er Kinder von Frankreich, einer vortrefflichen Frau,te §^a?eth sich Kenntnisse aller Art, besonders in der Geschicb-"iematlk; bald entfaltete sie herrliche Eigenschaften. Dieihrer Schwester Clotilde, die den Prinzen von Pic-heiratkn,?^'"e, Un erster Schmerz. Ihre beabsichtigte Ver-te», dem -Herzog von Aost, Infant von Spanien, zwci-

Äl>er Königs von Sicilien , zerschlug sich wieder, und ihr

?wnr für Empfindungen der Freundschaft empfänglich, warkssE^K dabei. Ih^ Taute Lonise bei den Carmeliterinucn zu St.,.d°^ ^ W oft, ,,„d jhp Bruder der König sah dieß auch gern;

nicke >'« ; '«Ste ex einst zu ihr, „unter der Bedingung, daß dn ihrbehH.n i l/nc Einsamkeit folgen mögest, denn ich kann dich nicht ent-tzlis.," t. .Als Ludwig XVI. sich die Blattern impfen ließ, thatsb auch; sie ließ aber mit sich zugleich noch 60 junge armeton Misse», d>e mit derselben Sorgfalt behandelt werden mnß-»ian ^ selbst. Als man ihr eine Haushaltung einrichtete, wiesa>,s L"r unin andern auch 25,000 LivreS jährlich zu Diamanten an;der Elisabeths Verlangen mußte diese Summe 6 Jahre nach einan-eine junge Person , die sie liebte, die aber unvermögend war,li^" - werden. Auf einem Landgute, welches der König ihr heim-2-,!, gekauft hatte, verlebte Elisabeth die schönsten Augenblicke ihresGel,!»., "llter ländlichen Geschäften, im Wohlthun und den süßenAnalen , welche der Genuß der Natur der Seele gewahrt. Derder Revolution störte dieses Glück. Die Versammlung derDvera»! ^te ihr schon Schrecken ein, aber als diese einmal ihreKm^lvnen begonnen hatten, da wendete sie alles an, um denEie w». mildern, der sich ihres armen Bruders bemächtigte,^igte- n' ihm am 6. Oktober die Festigkeit einflößte, die erden, kä.lie vegicttete ihn am andern Morgen nach Paris und nachbracht Als die königliche FkimKe in die Tnilerien gc-

war, schrieb sie an eine ihrer Freundinnen: „Man"ber wie'!!., a-ullericn geführt; eS war nichts darin vorbereitet,viel ist Weh Keschlafen im Uebermaße der Ermüdung. Sovs nicktbaß wir hier als Gefangene sind; mein Bruder willweine,, . en, aber öle beik wird es Um lehren. Unsre Freu- devung au?m ^ ' b"ö wir verloren sind. Es blcidr uns nur die Hoff-et sick,..."-' der seine Auserwähltcn- nie verläßt. Me-rn B-uberganz in fern Schicksal ergeben; seine Frömmigkeit vermehrt