4io
Emp
Cnd
auf das Wissen, besondere Zweige unseres Wissens überhaupt an, z.B.medicinische Empirie. Was dann ein Empiriker, ein ärztlicher Em-piriker ist, weil in diesem Wissen dieser Begriff stets öfterer gehörtrvurve, ergibt sich von selbst, so auch Cmpiricuse was dasselbe ist.
Lmp^rsuius, der brandichre Geruch gewisser angebrannter«Zachen: das Bkandichte oder die Brandigkeit. Empyrevmatisch'drandicht, z. B. das empyrevmatische (bkandichte oder drenzlichte)Lei des gemeinen Branntweins.
' Emulsion, in der Arzneilehre: ein kühlender Trank; z. B.Mandelniilch.
Lll'irlano, in bisnvo. gemeiniglich in blnnöoi offen,»»ausgefüllt gelassen; wenn z. B. meiner Anweisung der Platz, »>»die zu hebende Summe angegeben werde« soll, vor der Hand weinoder leer gelassen wird.
Encrarclcu, Enthaltsame. So nennte man im zweiten JaAhundert eine gewisse Secte unter den Christen, deren Glieder sinkverschiedener Genusse, z. B. des Fleisches und des Weines, enthieltten, um damit den Himmel zu verdienen.
Cncriniteu, Seclilicn, Liliensteine» d. i. Versteinerungenvon Thieren, die man jetzt nicht mehr lebendig findet.
Encyclopädie, die; r) eigentlich der Inbegriff aller Wisse"'Fchaften zusammengenommen; dann aber 2) die kurze Zusammenstoßlluog der Hauptgrundsätze entweder auö allen Wissenschaften, oder.«""einer einzelnen; in weimem letzter» Sinne man philosophische,stische u. s. w. Encyclopädien hat. Die Wörterbücher, die man >»neuern Zeiten unter diesem Titel über den ganzen Umfang des menschlichen Wissens schrieb, find zu merkwürdig, als daß wir nicht bei >vuen etwas verweilen sollten. Das erste Werk dieser Art lief"'""Dlder 0 t und DaIembert unter dem Titel t Dioitonnaiepv^olopsäigus, Paris und Nenfchatel, siebzehn Foliobände, "eosssechs Bänden mit Kupfern; allein so vortrefflich die Artikel »es "','den Herausgeber sind, so mittelmäßig sind viele andere von wnMitarbeitern. Ihm folgte Felice mit einem noch weitlä.üM^encyclopadiichen Wörterbuch; und noch wcitaussehender ist dw ^clot>eäis Matüoäigus, die seit 1782 zu Paris erschienen >st- ' s,1 ^-zr l ?8 Quartsändemebst vielen Kupfern enthält. Auch die ^scheu lieferten mehrere Werke dieser Art, unter denen sich ei-Krünitzens Encyclopädie auszeichnet, und von der >n««ncn ebenfalls sehr bändereichen Auszug aus der zweiten Ansgaohalten hat, den Schütz angefangen hat und Graßman» >or > cEndemie, die; ist ein Inbegriff einzelner, eigenerden gewöhnlichen abweichende» Krankheiten (KrankheirsformenL-. „einige Öcrler und Distrikte auch Länder, immerwährend zu vetm««pflegen, was theils in der Beschaffenheit des Ortes, Distriktes, ^des, der Beschäftigung, Sitten und Gebräuche, Nahrung tvr ^wobuer und noch mehreren anderen Umstände» beruht.griffmuß nichtmitSptdemie, Seuche verwechselt weroc»,Hauskrankheitcn sind hierin nicht mit eingeschlossen. ^'xir
Endossiren, auch indossiren, einen Wechsel einem an°^überlassen, und ihn dadurch zum Eigenthümer desselben wachei, ^chkS geschieht, indem der Inhaber auf die Siückselte deSschreibt: Für mich an bis. bl. odex auch bloß seinen Namen uuoTag det Uedcrtragung hinzusetzt. Man bedient u^sur e »S,Wvkts'Siriren, «mschreibeuz- Invoi>»