Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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dir Übertragung, Ueberlassung des Wechsel- von dem darin benann-ten Inhaber an einen Andern. Derjenige, der solchergestalt einenrür thu gestellte» Wechsel auf einen Andern übertragt oder ihm über-läßt, beißt I'.rl< 1 o«»vnr. oder Indossant; der Andere, anfWelchen er übergetragen worden ist: I ndvssat. Durch das Endos-^emenr übernimmt man gegen den Inhaber eines Wechsels die'Mit-vertzindlichkeit des Ersatzes, im Fall der AcceMnt den Wechsel unbe-iahlk läßt. Große Handelshäuser geben daher tv bald sie einen Wech-sel endsssiren, demselben Wechsel gleich eine Nvtdadresse, wo er>ur ihre Rechnung bezahlt wird, wenn der Aeceptant dtes nicht thut.

Endreime, övues-ilmsa. Ein Scherz der modernen Reim»Poesie. Man schreibt dem Dichter die Reime vor, und überläßt eSreiner Einbildungskraft, den übrigen Körper diesem Skelett anzuku-8sN und ihm so oiei Seele einzuhauchen, als eben möglich ist. Dapse Auswahl geirödul'.ch die barokkesteu Reime und Ausdrücke trifft,p» man schwerlich im poetischen Wöiterbnche findet, so werden diese«'Uder der L-nine meist burlesk. Gewöhnlich zeigen sie sich als witzige""Weiten; z. B.

Ich Glücklicher, dient' ich beim Nachttisch dir zur — Schachtel!Hing' ich im Bauer dort starr der geliebten — Wachtel!Ach« Einen Kuß von dir (und ging' auch eine — Dacht-lIn Kauf) bezahlt' ich gern mit meines sebens — Achtel!

. En d p mion (Mnlhol-), nach einigen ein Jäger» »ach ander»"ss Hirte, noch nach andern ein König von Elis. Vom Jupiter, denH"e sstr s^ell Vater angegeben haben, erbat er sich immerwährendefugend und Unsterblichkeit. Seine außerordentliche Schönheit konnteM,r die sonst so ganz spröde Luna (Diana) in ihrem Entschluß,i,,r l^'gsräuliche Keuschheit zu bewahren, schwankend machen. Doch»"r Würde eingedenk, erlaubte sie sich nichts, als einen verstoblne»kw^'- "eichen sie, sobald der schöne Jüngklnq in dem Gebirge Kalmusroo?!« ihn die Göttin entführt hatte) des Nachts besmMondenschim-yn" logte, und wenn er ermüdet dann entschlummerte, mir ihremMögen anhaltend, uns sich aus der Höbe herabsenkend, «vs diedie glückliche» Schläfers drückte. Nach andern soll sie jedochp"be noch tiefer gekostet, und sogar, zo Töchter geboren haben.h,^Energie, die; die Kraft, Vollkraft, Fülle, Nachdruck rc.;z-L",rd eg nur in figürlichem Sinne, besonders i» der Redekunst««ck von einem, der mit Nachdruck und Kraft spricht; daher8nn?"b.rgisch: kraftvoll, nachdrücklich. Energumenen, Nu«e-der^°»r, Besessene, Schwärmer, Lvllhänsler. Man nannte in

sey Mon christlichen Kirche diejenigestey,?"ste besessen waren, oder die a

^thume übertraten

» so, welche vorgeblich vom bd«aus dem Heideutdnme Min Chri»In der einfachen Zahlt LnsrAnn,«»»,,

rxurn e n,.

r. m^uerviren, entnerven, die Nerven abstnmpse», schwächen;pirtee Wollust wird der Körper enervirr. Uneiaentlich ein ener-zcrrg,,«kaat: dessen Kräfte geschwächt find, oder dessen Wohlstand^"ächuü^' Enervatlon, Enervirung, die Entnervn»»,

eine ununterbrochene Reihe »der Folgernde von"der a«ä. Zimmern. Enfiliren, eigentlich einfädeln

t. R , j. B. Perlen. Unetgentlick: verwickeln, verstricken;

' °vte hat ,ho dergestalt rnfilirt, daß er »lchk wieder los kann.