Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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urcht der König selbst,, dem der Befehl dazu abgeriökhigt worden>»ar, zuvor gewarnt hätte. Sie zu besänftigen, bewilligte er ihr«och überdirß eine jährliche Pension von 12,000 Livres. Doch inParis n>ar ihr Untergang beschlossen worden. Die Herzöge vonEhviseul und Praslin waren , da sie in einen schimpflichen FriedenLswiliigr hatten, zu intcressirt bei der Leitung der FranzösischenGesandtschaft in London. D'Eon paßte nicht in ihr System, und^er Graf Gnerchi ward zu ihrem Nachfolger auSersehen. D'Eonmußte,,u» gestürzt werden, und dieß versuchte der Herzog vou^voisenl durch Schmeicheleien, Praslin durch Schmähungen und derAeaf Gnerchi durch Gewalt. Daß Abberusungsschkeiben erschien,"rer d'Eon, die nicht Lust hatte, sich in eine Festung einsperren zu"ssen, veftVcigrrte Pie'Rückftbk'iiach Frankreich. ^ Sie kannte dieschwäche dcS KbnigS und wir leicht er seinen Minister» einenMuten aufopfern konnte. So sehte sie sich zu London in wahren^chsiirrektionsznstand gegen ihre Feinde, und entwickelte dabeiWs Feinhcjt, Kühnheit, Welt- und Meuschenkenntntß, die ihremMste und Herzen gleiche Ehre machen. Dem Herzog von Cbvi-i-ul schmeichelte sie', dem Herzüg von PraSlin bor sie die Spitze,.M, Grafen von Gnerchi griff sie muthig an, dem Broqlio war" gefällig, gegen Georg M. bezeigte sie eine tiefe Ehrfurcht,tz"? gegen die Engländer die höchste Achtung vor ihren Sittenr Einrichtungen; aber i» allen diesen Lagen behauptete sie zu-eine unerschütterliche Lreui gegen ihren König, mit dem sie^fortwährend korrespvndirte. Sie bewies, daß sie für die i>t-x-,,Mische Eabricre geboren war. „Ein Gesandter," sagte siesaa-n bin verpflichteter Comödiant; ohne die Wahrheit zn

"e. muß er alles wahrscheinlich zu mache» wissen, und sich aufe>„k^wheit der'Zeit, des Orts und der Handlung verstehen. "belw der Augenblick, wo ihr Geschlecht ferner kein Ge-

dg^'o mehr seyn sollte. In Rußland hakte man zuerst Ver-Wi^Mschöpsc, i» London wurde dieser noch wahrscheinlicher. Lud-»nre^- ' der sein Geheimniß in -Gefahr sah, aber nicht davonNi^"Ntct scheinen wollte, befahl dein Generalsekretär des gebei-l»id MnisteriumS, an Ort mid Stelle die Sache zu untersuchend " »hm Bericht darüber zu erstatten. Dcvuet begab sich nach Lon-ky„' "ßd forderte den Chevalier d'Eon auf, die Wahrheit zu do-ste D'Eon sah die königliche Ordre, und errothend zeigte

'»ina schön gebaute» Busen mit den Worten dar: „der Gchvr-jleEen^u den König, n,ei„en Herrn, kann meine Tugend nicht be-v»ß Wen Sie ihm, mein Herr! waS Sie gesehen haben, undkliwx?^ °er erste Mensch sind, der in die Mysterien dieser NaturSe». '"asöen ist!" Drouetwollte sich damit noch nicht begnü-^sr!ey^s"^^et rief d'Eon: „der König kann und muß hiermitsta, ^ L >ey» ; aber wenn Sie weiter geben, so wird er Sie bestra-Broglio und ich werden es nickt ungeahndet lasse»;sey» eher ruhen, als bis Ihre Vermessenheit bestraft

'säge nun nach dieser Entdeckung, alle ihre Auf-

si^M^hmen. sie die Papiere des Königs ausliefernsöen sg '^ch us: ».Saget dem Könige, daß meine Tugend alü Weibe>vja sey, wie meine Treue alS Politiker, mid daß

^!> werd/. A^enkcn an die Aufträge Sr. Majestät in mir bewahrve, rch werde me aufhören, Französin zn styai" Lud-