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Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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435
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Ep' 4Z5

dizte der Tugend nur, als dem unentbehrliche« Mittel zum Wohl»reyn. Er empfahl Weisheit. Mäßigung, Nüchternheit, EntfernungVon Staatsgcschjften, Friedfertigkeit, Nachsicht gegen die Eigen-Ueoe der Mensche», Festigkeit der Seele, an, Genuß anständigerVergnügungen, sofern er nicht zu neuen Genusse« unfähig macht,«nd Verachtung des Lebens. Er pries zwar die Schmerzlosigkeik«ls crwas köstliches, duldete aber s.lbst mit Standhaftigkert die»ätzten Körperschmerzen. So deutlich er dnrch fein eigenes mu-?"hafte< Lebe» den G,»n seiner Lehre darlegte, so wurde sie doch?»Mg mißverstanden oder aus bösem Willi» mißgcdeutel. Wie'"ve Moral von den übrigen Systemen abwich, eben so neu war>uch seine Lehre von der Entstehung der Welt. Von dem Grund-ausgehend, daß Nichts aus Nichts entstehen könne, nahm erM'l nothwendige, ewige, unendliche Urprincipe au. den teere«maum und die Atomen, untheilbare und unendlich vielfach gestal-te Körper. Die Atomen bewegten sich vermöge ihrer natürli-Tchivere in dem Raume, «nd vermischten sich mit einander.

. n diese Mischung möglich zu machen, ließ er sie nicht in qcrae«u» '"Vvern in krumme,t Linien niederfallen. Durch diese Bewe-vn^ kreuzten und. stießen sie einander auf das mannigfaltigste,»en ?v.s zahllosen Verbindungen und Verschränknngen entspran-iein» -vor '"'v Wesen aller Art. Obglei» die Atomen weiter^"/Eigenschaften hatten, «IS Gestalt und Schwere, so brachte«in den Kvrpirn die verschiedenen auf die Sinne wirkendenleh/.vikbaften, als Farbe, Ton, Geruch u. s. w. hervor. Fernersey sv, wie durch die Vereinigung der Atomen alles entstandenMe werde durch ihre Auslösung auch alles wieder zerstört; eSvnzuf?- Ilo,e Welten, die der Zufall gebildet habe, und dieAnf.^voriich entstünde» und untergingen. Die Welt habe eine«Lküm» ^vabt, drum müsse sie auch ein Ende haben; aus ibren^ich werde eine andere hcrvoraehen. Er fand keinen Unter-stek«,,^w/ichen dem Menschen und Tbierc, und erklärte die Ent-ver Seele auf dieselbe sinnliche Weise. Diese Lehre, diedigk "wt mit Unrecht des Atbeisnins «nd Materialismus beschul-te ^ ihm hauptsächlich zahlreiche Widersacher zu und reizteken ^„/"wdung wider ihn. Er erreichte ein Alter von 72 Iah-winvvhl nach Epikurs Todiv sein System auch in Nomvie«^" fa,,d, unter denen Celsus, PlininS der Aeltere und LncrezUnd via^s^en waren, so erlangte es doch niedasAnslhn der stoischenÜ'chts Schule. Von seinen zahlreichen Schriften ist unS

^kblieben. und wir kennen seine Philosophie nur austinius m des Lucrez, und den Nachrichten, die uns Cicero,n». Ey;/«-' davon ausbehalten haben.

»"kkeivn,,,, - ' Epi°7clu,. in der Sternkunde ein Kreis, dessenTeiles liärnmü! a» Umkreise oder der Peripherie eines andern

Ansteckung verbreitete» und sich verbreiten - ^ Pergn«be« Mensche» oder Thiere, wovon, dev "t ggermu-

ttzuu"^" »er Atmosphäre beruht, die nur dur« unü^er^^ pen

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