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razischcn Misse an die Datyre, mehrere von Göckingk, Jäcoti,Gleim sind lyrische Ergüsse einer scherzhaften Laune, in welchem To-ne man nur an vertraute Freunde, nicht an Höhere, schreibt, wenndiese matt etwa selbst zu den vertrauten Freunden gehören. Und wiekönnte ein Gedicht der Art, als z. B- Pope'» Versuch über den Wen«scheu lir, anders als in einem höhere» Tone gestimmt seyn! Ma»glqube jedoch u.cht, daß Pope's Versuch «ine Epistel ley. Zwar ister in vier Briefen an den Lord Bolmgdroke gerichtet, allem ihm fehltgänzlich die Briefform, zu welcher es nicht dmreicht, daß dekName des Empfängers einige Male darin genannt wird. Del- Brietmuß durch und durch eine Beziehung auf die Person babr»-welche schreibt, und auf die, an welche geschrieben ivuo. Durch »><Richtung an Einen gewinnt ein solche« Gedicht an Waorhett mmLebhaftigkeit. Dieser Erue aber, wenn er auch eine wukliche P"i»ajst, muß von dem Dichter zu eruem poetischen Wesen umges"»»seyn, V. b- er muß entweder Stellvertreter der Menschheil wirst'oder doch einer Seite derselben seyn können. Der Lichter wendetsich, wie Pörschke lagt, an einen einzelnen Mensch, n, um zum gst",zen Menschengeschlechte zu reden. Ein Mief de« gemeinen Leben»seht nur auf die Verhältnisse zwischen dem Schreiycndcn »üb denLeser de« Brief«, und hat nur Prlvatgültigkelt: viele« mag inolchen Briefe für alle übrige» Menscht» unverständlich seyn, bestür diese ist selbiger nicht geschrieben. Die poetische Epistel betrifft "allgemeinen Menschenverbältnisse, sie muß allgemein verständlich «wirksam seyn, denn sie ist für Alle geschrieben. Daß diese Anfod"M ^zricht überspannt oder wsllkührl.ich sey, erhellt unmiltojbar.au« d- ,»oetilchen Verhältniß, in welches Empfänger und Schreib" °.Miefes gesetzt sind. Wenn ClodiUs meint, es st» eine Akt Ard-Harm, in vertrauten Situationen.des Lebens den poetischen Ton aännehm.n, und deshalb auch das Scherzhafte für herrschende»tischen Charakter erklärt, so ist seine Ansicht nur einseitigschränkt hie . ganze Gactung. Was die Art der Darstellung b""»^so vekstehl sich von selbst, daß ein Brief leine Abhandlung 'st- „iiGegenstand soll also nicht erschöpft, aber von einer iltt""st'.„.,Seite herausgehoben und beleuchtet werden; der Gang ka»»
Her Zusammenhang lostr seyn, de«dalb «der ist an eine »oU>g« » ^losigkeir. nicht zu denken. — Epistel, bedeutet vorzugodie Briefe vör Apostel, welche im Neuen Testamente ""^„,-1»And, und dann in noch engerem Sinne, der Abschnitt au« e ,-s
solchen Briese, worüber gepredigt wird. Da die Briefe der
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an den hohen Altären in der Römisch-katholischen Kirche b>* ^Seite, weil daselbst die Epistel abgesungen wird.. Epsstoi«Epistelsänger in der katholischen Kirche; episivlarum, ^p-lich; Epjstol»rsorm, die Briefform.. CplstoIl sm e 'c^«cn sind die einzelnen Abschnitt« aus den Briefin d" m > ^^h,zur sonnkägigen Berrachtang vorgeschrieben sind. Epistv' ystder Driefschyeibcr oder Briefsteller. Epistolögrapbtk'
Weisung zuin Vriefschreibe» oder die Brief, iellerkemst.^ - g s»'?
obseurorum verorum, d. i. Briefe unbekannter Männer. . .^zl»Epottbriefe, welche im I«. Jahrhundert auf die bamallgen >'sthen Stteitigkeitkn in barbarisch- scholastischem «der