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Aüchenlatem abgefaßt wurden, und »leisten- von dem aufgeklärtenFränkische» Edelmann, Ulrich von Hütten herrühren.
Epitaphinul,. eigentlich die Grabschrisc; dann a«ch ein Denk-mal, das auf den Gottesackern oder in Lirchen Wekstorbencu zu Ey-reu errichter wird. u
EpikhaIam iu.m g ein Hochzeirgedicht, .Hochzeirlied.Epitheton, das Beiwort, der Zusatz», de» man nach demHanpklvorle einer Person oder-'Lache gibt, um sie näher zu bezeichn^n, tey es nun bobes oder. Tadels halb» r: z. B. Liins der Groß-müthige,'Nero der Tyrann, Friedrich der Große, FriedrichAugust der Gerechte u. s. w» g
^ Epitvme, der Auszug, der kurze Begriff (aus einem größer«zusammengezogen). Der einen solchen Auszug macht, heißtpitomalvr. Epbtomircn» in erneu Auszug dringen, kurz-uianiuieu,äffen. , , '
. Epoche, heißt jeder Zeitpunkt, von welchem,«nan die Jahre zu«a»len anfängt. Man nahm imnwr gewöhnlich irgend eine merlwür-°tge Begeoenheit zum Standpunkte, von wo an ma» nachher die^adrc rechnete, z. V. die Geburt Christi, die Erbauung der.Stadh». s. f. Figürlich heißt dann auch Epoche,jeder wichtige Zeitnü"»kt. Häufig bedeutet es auch so viel als Periode, .Zeitraum.
Ep»;de hieß bei dem Ehorgeiäng der Alten die letzte Abtheilung,welche gesogen wu ve, weuu der Chor nach «Ltrofe und Anttstrvse"l iclnen eigentlichen Platz zurückgekommen war lßeho Chor),gleichsam Nachgesan,g, Finale. Dieser. Epödvs harte seinde>« § Evlbenmaß und eine wilikührlicho Anzahl von.Aersen. Außer»Hkriieht man aber unter Epoden eine Art salMscher Oden , nach« ^agions Bemerkung nämlich jene, wo gewöhnlich ein längererdes ^ ">>k einem kürzeren adwechselt. Das fünfte Buch der Ode«H°raz.vaben wir unter diesem Litel. Nicht,alle .Oden dieses,aber sind satprisch, und Scaliger findet daher in dieser Be»des2>"^ uichrS als einen Anhang von Oden; sie. wurden nach'Achters Lobe leinen übrigen Werken beig, fugt.was, ^°Vten, eigentlich Anschauer, d. i. Eingeweihte, die Alles,tz- 7" v.n großen Mvfierien oder NeligionSgeheimniffeu der altenvorging, mit ansehen durften. L
ist die Benennung einrr Klaffe von Gedichten ans der.Mcke Garrung, oder vielmehr erzählendes -Grdicht selbnu
Aea , surd irgend einer Gattung willküchrlichtte und zufälliger»
Wal m Ldeoristen.aufgebürdet worden, als dem Epos, zu-
unter.dcn, Wächölger blingcnden Litel Evopöie alsvnt-Helütnq. dicht gab, und bei 1 >em Helden: vielleicht garB-amaibaS dachie. Nächst der Auknndigung undllvrle Man da viel von der Größe, der Wichtigkeit, derder Handlung, von der Emuiischung des Wunderbaren nutz
scheu liergl. m., vor welchem allem besonders in den epi,
te. der Fra»zof,n.-gar die Poesie nicht aufkommen konn-
^deo^,n, noth,», die gewöhnlichen Meinungen deL
^echl 'lrre Regeln ganz zu vergessen, so ist es hier. Miti
?''" '^llh. von Humboldt: ,,Fast.der keiner andern Dickr-«is bel s». ^ um eine genügende Defimlion verlegen^
?üd ichen. Die niaunigfaliigen Gattungen erzäl-tcndcd
deinen Gedichie sind so nahe mit einander verwandt.und
»ch durch so wenig wesentliche Merkmale von einander zu