Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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st«nd spiegelt sich in dem Gedichte wieder, welches nie, wie dasDrama, erschüttert, sondern nur rührt. Damit aber die Rührung«l.cht der gehörigen Krafr ermangle, wird die lebendigste Anschavlich-rrfoderl, welche nicht anders alS mittelst durchgängiger Umständ-« chkett und schöner Entfaltung erreichbar ist. Der Gang des Epos!>'keine Reise, wo man ein vorgesetztes Ziel mit unruhiger lluge-?ulv zu erreichen bemüht ist, sondern gleicht mehr einer zur Lust amMvuen Tage auf dem ruhigen See unternommenen Fahrt, wo mannch in einer gewissen behaglichen Gemüthlichkeit an die Gegenstände*mg,hl, und gern bei jedem verweilt ohne ungeduldiges Weiterstre»wofern nur die Gegenstände nicht an sich unangenehmer Natur'chd, vder überhaupt dessen, was einen Geist anziehen und ei» Herzvewegen kann, ermangeln. Die Umständlichkeit und Entfaltung desa,,e ballen uns so an einzelnen Punkten fest. Sollen sie es aberdie bütte Weis», so darf die Umständlichkeit keine todte seyn, die,-"jb Gegenstände nur ausmalt, sie darf keinen blos pittoresken An-,«<y haben, sondern alles muß als werdend, fortschreitend vvrstel-sbiuachr werden. So beschreibl uns Homer den Schild deschilles nrchr, sondern führt uns in die Werkstatt des Künstlers, und»on V» ihn im allmähligen Entstehen. Ruhe selbst wird Bewe-UuA.' das Todte spricht uns wie lebend an, und dadurch wird die'»»lldungskrafr unaufhörlich beschäftigt, das Gemüh in sauster Be-«bung erhalten, denn Leben regt das Leben an. Zu der epischenkenn ^".8 sichln dem Dichter mancherlei Mittel zu Gebot, auema-hj,°s Beiwörter, Gleichnisse, Rede», Episoden. Jean Paul batin v» ? ki» treffendes Work gesagt. „Der Epiker, er fliege von Landweni»??' zwischen Himmel und Erde und Hölle auf und ab: er mußBr-, »s den Flug und den Weg abmalen. Dem Epos ist laugsameIm,, erlaubt (vielmehr varürlich). Wie lauge zürnt Achillesln,at,,"Me stirbt Christus! Daher die Erlaubniß der ruhigen Aus-Die » c^?"es Achilles-Schildes, daher die Erlaubniß der Episode.*äder ?»erre Menge der Mitspieler hält, wie die Menge der Uhr-ik/ Gang der Maschine an; denn jede Nebenfigur will Raumdas f^dwegung haben. In sofern Romane episch sind, habe» sieG»na bh,der Langsamkeit vor und für sich. Der sogenannte raschesieg.^.sebührt dem Theater, nicht dem Epos. Wie in jener Fabel«an», w über den Sturm und zieht den Mantel aus. Aorikshu,,-, m besteht in drei Tagen; das ganze fünfte Buch des DonHand,,,« E Ein Abend in Einer Schenke. Nur dann schleicht dieeines,-,?.' "enn sie sich wiederholt; und sie stockt nur dann, wen»Fern, - """ ihrer geht; aber nicht dann, wenn die große in derden 1 .'"""er kletture in der Nähe, gleichsam der Tag i» Stpn-»n »j," 7 Ul»„der rückt." In diesem legieren liegt die Ansoderung"l«,n i-^' mir Rechr wird diese eben so wohl an das Epos»tt so» ^b"e Kunstwerk gemacht werden. Nach A. W. Schle-ie»», i^^?deit des epischen Gedichts keine so scharf begräqztekühr in« Dpama; allein darf der Dichter seinen Plan nach Will-»Uch Kj„ ,besilmmte hin ausdebnc»! Maß und Ziel müssen wohlwenn die Erzählung nicht unangenehm werden soll.defälu, sich alles in klare Umrisse für die Einbildungskraft

"e» H-unk^ü.' "enn auch die dramatische Einheit, die immer Ei-Augen hat, vem alles nnr als Mittel dient undher, »nie nicht herrschen sollte. Wirklich ist da-

e auch Humboldt bemerkt, der Schluß des rpnchrn Gedicht-