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Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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er e?O eigenes Geschäft anfangen soll. Eich egnipire«, sich mit dem"othigb,, versorgen, aukb blscheilcn bloß so viel, als: sich Kleideranschaffe», z. B. ich muß mich neu cquipireng -er ist nicht gut equi-Virt. Ei» Schiff equipiren, heißt: es bemannen.

Erarv (Philipp) ist einer der ersten unter den Franzosen, dieoch um die Vervollkommnung ves Piauoforte verdient machten. Er"gte i7g2 den Kennern ein Klavier mit vier Registern von einer"euer, Bauart vor, auf welchem die Veränderungen mittelst eines2 " der linken Seite befindlichen Pedals bewirkt wurde». Richt zu-nieden damit. sehte er seine Arbeiten in Gemeinschaft mir seinemfrüher'fort, und brachte ein Pianvsvrtc in Flügelgestalt zu Stande,nach dein Urtheil der zur Untersuchung deffelben von dem In-stttut ernannten Commissarien, Gossec, M-Hnl, Pronp und CharlesVorzug vor jedem andern bis jetzt verserkigr-n gebührt. wErasmus (Desiderius) geboren »n Rotterdam 1467, starb zu, stl > 5z6. Er war der uneheliche Soh» eines gewissen Peter Ge--Gheeraeds, eines Bürgers aus Gvuda und der Tochter eine»Atztet. Kjg ^ sauern neunten Jahre war er Chorknabe im DomeUtrecht, dann rrat er in die Schule von Deventer, wo er seine^a.lente bereits auf eine jo glänzende Weise zu «ntwickeln begann,»p ihn» der gelehrte Eintheiln voraussagte, er werde einst der ge-^Wz-jieMann seinerzeit werden. sifach dem Tode seiner Aeltcrn, die^ un vierzehnten Jahre verlor, zwangen ib» seine Vormünder, inK " Seistürpen Grand und mit dem siebzehnten Jahre in das Klosteryj"^us hei Gvuda zu trete». Hierauf fiuvirte er zu Paris Huma-Kn>> sing mit iwei jpngcn Edelleuten nach England, wo ihn derder m - * su»d:g aufnahm. In selnem szften Jahre ertheilte ihmA. ^stchof von Utrecht die priesterliche Weibe- Er reiste jetzt, seinein m ^ immer mebr zu bereichern, uaco Italien. Hier wurde erN^^°chrina, wo er die rbeologilche Doktorwürde annahm, wegen sei-Mir s., bnScapuliers für eiuen Arzt der Pestkranken angesehen, undBork'^ürseu verfolgt. vie sein Leben in Gefahr setzte». Diesertj„ war die Veranlassung, baß er bei dem Papst um Dispensa-snLt^'^lncn Ordcnsgclübden anhielt, die er auch erhielt. Er be^* 'Venedig, Pabua und Rom, aber so glänzende Aussichten sichr,„./"ch hier darboten, so folgte er doch lieber den Einladungen fri-er b, l na» England, wo ihm die Gnus, und das Ansetzn, worin«r d/n^'^'ch VM. st«"», noch größere Vvnheilc versprachen. AIsz» ""ubnitenGroßkanzler Thomas Morris besuchtc. ebne sich ihmentz«>s, i! ö» geben, ward dieser dcrgeüalt von seiner Unlcrbaltung/' °sß er ausrtcs: „Ihr seyd CrasmuS oder ein Dämon."durch»///??' eine Pfarrei an, aber ErasmuS war wcnia geneigt,"ud k-//. ^ i" fesseln. Er ging izio nach Frankreich

»ach England, wo er auf kurze Zeit zu 2 rfvrd die^»sel"" "be Griechisch,n Sprache verwaltete. Darauf ging er nachstarb ' 0?^"° ^ verschiedene Reisen machte, und wo er izzsseiner s/, gehörte unstre-tig zu den ausgezeichnetsten Männern"brsaii,,.. Er vercinigre mit ausgebreiteter und gründlicher Ge-)?i,iebep so viel geläuterten Geschmack und treffenden Witz.lebik /"er Hang zur Unabhängigkeit und Nutze ließ ihn eine geGrieben und Einsamkeit dem glänzenden Gepränge der Große,v>Uer«d ff«s - - A/L^er war sanft und fleckenlos. Groß umder Verdienste, die er sich nck hie Wiederherstellung

>'°n>chafteu erworben hat; wiewohl er au-Abneigung gegen