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nem Werke abzulegen, was doch mehrere der «roßte» Künstler gethanNaben. Aber, sagt man, im Felde der Wissenschaft kann man erfin-den lehren, es gibt eine eigne Erfindnngsmelbode, Hevrtftlk;gibt es eine solche auch für den Künstler, und kann es eine solchegeben? das märe nun frei! ch die Frage. Wir wollen abwarten, welcheAntwort der Artikel H evristik darauf geben wird, und uns hiereinstweilen, unbekümmert um die wissenschaftliche Erfindung, bloßan die ästhetische halten. Befragt m n Künstler und Theoristen u»>sie, so merkt man bald, daß sie nicht eben einstimmig sind. Einige-die den Crfindnngsgeist im dcgeusatz des bloßen Nachahmungsgeistesins Auge faßten, setzten das Wesen der ästhetischen Erfindung inNeuheit des Sujets, wogegen Andere sagen, die Erfindung bestehekeineswegs in dem Vermögen, das Sujet zu ersinne«, sondern >.sder Fähigkeit, dasselbe in der Einbildungskraft zweckmäßig für b»Kunstdarfiellung zu ordnen. Die letztere Ansicht findet vornehmst»in Beziehung auf die bildenden Künste Statt. die man im Punk»der Erfindung für die beschränktesten hielt, weil sie ihre Süjershäufigsten aus der Poesie, Geschichte und Sage entlehnen. Wäh> "^also die Einen den darzustellenden Gegenstand selbst, fassen die AwLern die Behandlung desselben ins Auge. Wenn indeß diese letztere,nicht, wie allerdings öfters geschehen ist, die Erfindung geradezu A.der Anordnung, Composition, dem Entwurf u. a. m. verwechstA'so läßt der Widerspruch sich wohl heben, der überhaupt SEscheint alser ist. In dem Begriff des Erfindens selbst liegt es,was allererst durch Finden zum Daseyn gebracht wird, undschließt keineswegs den Fall aus. wo die Bestandtheile der ue>»Produktion schon einzeln vorbanden waren, setzr aber freilich voran ^daß durch eine neue Zusammensetzung, Verarbeitung, etwas b»f,snoch nicht Vorhandene« entstehe. Man kann demnach, ja man » ^die Erfindung in zweifacher Hinsicht nehmen, r) auf den Stoss21 auf die Form. Wollten wir bloß auf Produktion eines §Stosses sehen, so stünden wir in Gefahr, Homer, SoM'^,.Shakesßcar, Göthe und viele Dichter »es ersten Ranges «uo ,len Nationen aus der Reihe der originellen Schöpfer ansznstrei« ^da ihnen fast in den meisten Fällen der Stoff gegeben was-könnte sagen von ihnen gefunden und nicht er funden: da Agen Name» in diese Reihe setzen müßten, die man neben jenen Ramnennen billig Bedenken trägt. Indeß kann freilich nichtwerden, daß Erfindern neuen Grosses, der ohne sruchtbarc 7-,dnngskraft nicht h-rvvrgebrachr werden kaun, auch ihr Verv»«'^11,bühre, das jederzeit im Verhältniß steht mtt dem Grade, d-ostn,der neue Stoff interessant ist. Das größere Verdienst ist ^
der dem Stoffe die ästhetische Entfaltung gibt, wobei sim ' ^
zweite Art der Erfindung, die der Form, hervorthut-von einer Poesie der Erfindung sagt, (die, ganz verschlevc» . rfindung in der Poesie, in allen Künsten Stall findet,) d" paßeben hier, so wie auch eben hier nicht zu verkennen sey" " ^ bf«der Künstler bei dieser Art der Erfindung, die seinen .^„cgestimmt» nicht obne Bewußtseyn versabke, obscbon stets a- MWeise, durch eigene geistige Selbstthätigkeit producirend un°> ^der Nachahmer jusamnu »stoppelnd. (S. Genie). Man
vvrlänfig eine ästhetische Hevristik mnlhmaßen. Da >ene
Entfalt»«« nur dann echter Art ist, wenn alle« Einzelne m 0,^ bsistmit dem Ganjm steht: so sieht man hieraus, wie Mens