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Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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b««g in der Einheit der Ausführung der ursprünglichen Idee desKünstlers setzen konnte. In diesem Sinne rühmre er von Rassel,daß er die zn einem Sujet paffende Zahl der Muren so neblig be-mmmt, und so vertbeiic habe,, daß keine müßig oder unnütz dlieb-«. übngenS Heuristik.

. Erfnrr, eine große und etwas feste Stadt in Thüringen. zuderen schönem und überaus fruchtbarem Gebiete etliche siebzig mubcruegende Dörfer gebären, war im 15. und dem folgenden Jahrhun-derte , vorzüglich durch ihren Handel, sehr blühend. Erfurt gebortein den Hansestädten, hatte die Stapelgerechtigkeit und große Ver-ky,rie von den Speditionen und dem Landhandel in Deutschland, d«'s gerade in der Mitte desselben liegt, und zählte zu Ende dcS ik.>!»brhuudcrrs gegen bv,oLv E»nwvbncr- Allein durü> den veränder-

te,, Gang ^s Handels, welcher sich nach Leipzig'Mn Kriege und die Etreiligkeitni mir und unt.

zog

durch die Deut-

üen um den Besitz dieser Sradt und Landschaft, in welchem seit 166z^urmainz war, welches dicftlde durch einen Statthalter regieren"'s, ist dieselbe so gesunken. daß die Stadt Erfart «och vor einigenL, ">cht über 14,0x10 Einwohner zählte. Nicht leicht hat einein Deutschland mit ihrem Gebiete so viel Kultur nnd Handel>c Gartengewächsen aller Art, alSl Erfurt. Der Dauptzweig desdi,s ^nverves stud indeß die Wollmannfakturen. Die Einwohner ^Stadt nebst dem Narbe und der daselbst befindlichen Univer-tbp,i ^ tbrils katholisch —es gibt auch mehrere Klöster in Erfurt—lutherisch; doch sind unter deu Einwohnern die meisten lutbe-te t-' . ikebriaevS hat die Stadt Erfurt noch folgende Seheuöwürdig-Eitad.lle aus dem PekrrSberge, nebst dem Penedikliner-chabl, ^ solchem der Graf von Gleichen unt seinen beiden Ge-begraben liegt; den Dom, mit der großen 27z Ccntnerin Blocke, Maria genauut; das ehemalige Anqustinerkloster,jetzt das lutherische Gymnasium ist, mit Dr. Luthersieichnl' er von 1505 bis igir bewohnt«; das jedesmalige Frobn-groe/A°ftst, welches mit großem Pomp gefeiert wird, und einebeug, '"se Fremde nach Erfurt zieht. Diese Hauptstadt Tbürin-b>m !°"'be mir ibrem Gebiete von i ü Quadratmeilen zugleich mitth^s-fchSfelde fzwische» Tbüringcn, Hessen und dem Dürste»Ea^.^.eueenhaqcn und Ealenberg gelegen) im Jahre 1802 zurPr^,svigu„g für die an Frankreich abgetretenen Besitzungen vonCtahr , 1 " in Besitz genommen; allein die schon ziemlich gesunkeneDura, k dadurch noch mebr an Sitten und Wohlstand zu leiden.

nach ü unglücklichen Französisch-Preußischen Krieg im I. ,8oH^uerlisu-^bf unalücklichen Schlacht vom 14. Oktober bei Jena nndܰbei Erfurt den zü. Oktober durch Kapitulation über,

Pri„> iu^.rcrcn Generalen der Feldmarschall Möllendvrf, der^",',en z» KriegSaefangene» gemacht wurden. Das^^icks,, der Folge zu Westpbalcn geschlagen: Erfnrrs

der Ort n .» „och unentschieden geblieben. Berühmt wurde

,?"°d'r durch die merkwürdige Zusammenkunft imLuisen «on Russische» und Französischen Kaiser, den

^'ksvn,„ °" Achsen, Baicrn n. s. w. und so vielen andern hohen

s. Schön.

Krintina,--E^?" Oberhofgerichtsrath nnd Professor

rnalrcchtS zu Leipzig, wurde 1759 zu Dresden gcbdrcn.

unter den Deutschen Für-