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Erk
fangen. Er starb zehn Jahre darnach im Gefängniß an Gift.Ungeachtet der gerügte» tadelhaften Eigenschaften war er ein klu>ger, arbeitsamer, den Künsten nicht abholder Regent. Er schätzteund forderte Künstler nnd Handwerker, und nahm daher die Huao-notte» mir offenen Armen aus, schaffte manche abergläubische Ce-remonien i» der Religion ab, und brachte Handel und Echifffabktin Ausnahme ; besonders sind auch feine gerichtlichen An stalte»alles Lobes werth.
Eridanus, der alte Name des Po.
Erinuyen, die Kurien, die mit Schlangenhaaren umgeben,mit Vipern gegürtet und mit brennenden Fächeln nnd Geißeln be-waffnet, aus dem Tartarus emporsteigen, die Verbrecher mit schreck-liche» Qnalcn zu martern. Sie heißen Mcgära, Alecto und Lii^phvne. Ihre Vorsteherin ist .
Eris, di Göttin des Zwiespalts, eine Tochter der Nacht u»oSchwester des Mars. AIS sie bet der Vermählung des Peleus »>'"der Lethus nicht eingeladen worden, warf sie aus Rache einenden Apfel mir der Aufschrift: der Schönste», in das Zimmer,wo die Götter nnd Göttinnen versammelt waren. Juno, MinAund Venus stritten um den Besitz desselben. Jupiter ließ denten Paris auf den, Berge Jda entscheiden, der ihn der Venussprach. Sie belobntc ihn dafür mit der schönen Helene, um die »eTrojanische Krieg sich entzündete. . «
Erkenntniß ist die Beziehung einer Vorstellung auf f'«'Gegenstand, wodurch er als ein bestimmtes Ding von andern D'Eunterschieden wirb. Man sagt sowohl die als das Erkennt»'":Im letzter« Falle versteht man gewöhnlich eine einzelne Erkenn^darunter, im ersten einen Inbegriff solcher einzelnen Erkennt'»''^Das Erkennen setzt das Vorstelle» voraus; denn ohne ^stellungen hätten wir auch keine Erkenntnisse. Aber bloßejungen sind noch keine Erkenntnisse; die Vorstellungen »miss» ' §auch auf einen bestimmten Gegenstand beziehen, so daß dieser dar»von andern ihm mehr oder weniger ähnlichen Gegenständen '"'",Meden wird. Die im menschlichen Geiste verborgneQuelle derErken"" ^heißt das Erkenntnißvermögen. Gewöhnlich theiltin ei» niederes und höheres ei», weil d e Erkennt»'»
verschiedenartigen Vorstellungen besteht, die auch eine versch'"^.^
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tige Wirksamkeit des menschlichen Geistes voraussagen,stellungen sind sinnlich, und heißen Anschauungenpfindungen, je nachdem sie mehr die Beschaffenheit deo a-stellten oder den Zustand des Vorstellenden ausdrücke», a»c-Crzeuqnisse des niedern Erkemitnißvermögens, das dayedas sinnliche Erkenntnißvermögen oder schlechtweg derauch die Sinnlichkeit, genannt wird. Die sinnlichen- ^herlungen beziehen sich bloß auf das Einzelne, was eben a»öeich . § -betempfunden wird, z. B. auf diesen oder jenen Menschen, ru > ^cnjenes Thier. Andre Vorstellungen sind verständig, u» „,cb-B-griffe. Sie beziehen sich auf das Allgemeine,, ^rern einzelnen Dinge» gemeinschaftlich angetroffen'/i, zchcr»Menschen und Thiere überhaupt, und sind Erzeugnisse'^ Erke"»^Erkcnntiiißvermvgcns, daS daher auch das verstauolg llebr»nißoermögcn oder schlechtweg der Verstand genannr w -Sinn und Verstand erhebt sich noch die Vernunft,