Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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Hümliche Vorstellungen Ideen genannt werden, z. B. die Vorstel-lungen von der Gottheit, FreiiM, Huste, hlichkeir, Pflicht, Lu-gend rc. Ob und wiefern durch diese Ideen auch etwas erkanntlverde, lehrt die Theorie des Erkenntnißvermdgens, wel-che die ursprünglichen Gesetze un» Schranken des Erkenntnißvermd-8ens uutersuchr. Vorausgesetzt aber, daß durch Vernunft auch et-*>as erkannt werde, so würde sie das höchste Erkenntuißvermögenhu nennen sei n, weil es ntcktS höheres als die Vernunft in derMenschlichen Natur gibt. Man faßt aber oft unter dem Namen desKöhern SrkenntiußoeimLgens Verstand und Vernunft zu-sammen, weil man in der Sprache des gemeinen Lebens diese bel-»r» Vermögen beS menschlichen Geistes nicht so genau unte»<°lcheider, als es die wissenschaftliche Genauigkeit in einer philosophi-schen Theorie des Erkenntnisvermögens fodert. Hierauf beruht auchUnterschied zwischen der empirische« und rationalen Er-kenntniß. Jene (vom Griechischen Empirie, die Erfahrung) ist eine^"ennkniß, deren Gültigkeit auf Erfahrung, mithin auf der eigen-thümlichen Wirksamkeit des niedern oder sinnlichen Erkenncnißver-"chgens, beruht; diese (rom Lateinischen die Vernunft) ist^ Erkenntniß, deren Gültigkeit aus Gründen beruht, die nurrch das höhere, verständige oder vernünftige Erkenntnifivermögen"ugesehen werden können. Die gesamnike menschliche Erkenntnißrst eigentlich ein unzertrennliches, auf das Innigste zusammeu-^ArudeS Ganze und, als solches, ein gemeinschaftliches Crzeugniß°u Sinn, Verstand und Vernunft. S. Erfahrung.den - .lach (Rudolph Ludwig von), Hauptanführcr der Konfiderlk-beka'" Helvetischen Insurrektion vom Jahre 1802. Deö EvictetSWahlspruch: „dulde und entbehre!" möchte man über die„g htaphre eines Mannes setze», dessen ganzes Lebe» nichts war'in Kette von vereitelten Planen und verfehlten Wünschen;"lass? - "'"S, der mit einem warmen Herzen, einer regen Pban-d>ikk?'n""dni heißen Dränge, für des theuern Vaterlandes Wohl «ustcnch!» ^us^dem vielfachen Evnfücte der eigenen Interessen mitm .- - .

Ässer

die Selbstständiakcit der Republik zu retten suchte, dem aberer Regel Alles mißlang, indem fast jeder seiner Entwürfe das

Mcr entweder des Mißverstände« oder bösen entgeh nstrebeude«mehr aber noch seiner fast romanhaften ^ublvidualttat,^de. Der General Erlach ward geboren rn Bkrn l 749 , ausL>em edel» Geschlecht. Frühzeitig ergab er steh den Wissenschaften-'ntMdete znrrst. seine junge Seele, in der ein un-üslvschUcher Durst »ach rühmlichen Thaten, ein imbegtanzter Ehr.ss i wie ein schlafender Riese lag und bald sich zu regen begann.16. Jahre ward er beim Franzhstsch-n Schweizerccgunenteangestellt, setzte aber mit Eifer die begonnenen «tndrenwzss,, 3 m si. Jahre kehrte er nach Bern zurück, wo er stch ver-der Ader gleich mir der ersten Handlung zeigte sich der Unstern,lstz.Äb seine Unternehmungen verfolgte. Ein Entwurf zu einer mi-KriN°n Ordonnanz für die Bernistbe Laudmiiiz ward von demland-rathe weder gelesen noch angenommen. Ein Versuch, im AusBas,Glück zu prüfen, indem er bet einem neu errichtete»,im -Mrregimente im Dienste der Englisch-Ostindischen Compagnie,.Jahre des Amerikanischen Freiheitskriege«, a!« Major st»»er - ß, wurde unter der Anklage, gegen das Verbot der Ber-Legierung, für Englischen Sold werben zu wollen, mit halbj«-'