Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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den Worte» schildert.' ,, Lito^sa ä'uno »atios Ildrv, czu! »L»oro- l

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Erlangen. eine Stadt im Königreiche Baiern, im Rezät^Akeift, an der Regnitz gelegen. Sie enthält in 8oo Häusern gt'gen yooc> Einwohner, und gekört wegen ihrer Regelmäßigkeit un° ,Zierlichkeit zu den schönsten Städte» in Deutschland. Sie bat ei»'Universität, welche den Namen der Friedrich-Alerandcr-U»ivc'' ,sitär führt» Und sonst 2 die 300 Studenten zählte. Die EinwA >ner, welche theils evangelisch, theils rcformtrr sind, nähren I>^ jvon Manufakturen, Brauerei und Ackerbau. Sehr bedeutend w>» j

ren sonst die hiesigen Kattun- und hutfabriken, aber sowohl dien ,

alS die noch vor kurzem sehr blühenden Handschuhfabriken haben ,den neuesten Zeiten überaus gelitten. Die hier fabrieirten PlA <fpäne sind von vorzüglicher (Hüte; auch bereitet man hier das w' ,grnannte Erlaugcr Blau, eine dem Berlinerblan ähnliche Sfl. >be. Von ihrem Erbauer, dem Markgrafen Christian Ernst, HE ^die Stadt auch Christian - Erlangen. l

Erlaucht ist der Titel der Reichsgrafcu.

Crnesti (Johann August), war gebore» zu Tennstädt !n, ^ringen den 4. August 1707, begann seine Studien aus der FuE .schule zu Pforte, und widmete sich zn Wittenberg und LeiPZ >4Theologie. 1731 ward er Conrector und 1734 an des gclcv> ,,G.ßners Stelle Rector an der Thomasschule zu Leipzig;

Ordentlicher Professor der alten Literatur auf der dasigc» »»sitäk, und I7ZÜ ordentlicher Professor der Beredsamkeit.hielt er eine ordentliche Professur der Theologie. Beide ^ ,,n!»verwaltete er bis 1770, wo er die erstere niederlegte. N«" „ndnach ruckte er bls zum erste» Professor der Theologie hinauf, ^starb als solcher den n. Scpt. 17U1. Er war nicht nur ein«' j,sgelehrtesten und tiefsten Philologen Deutschlands, sonder» , übgnch als der Stifter und Begrünter einer »cnen Philolog»^» ^rtheologischen Schule anzusehen. Seine umfassende Kcn»rme^^-Griechischen, rornkhinlich aber der Lateiiiischen Sprache, ,j„l,r-lvgie und Site Geschichte kadnte ihm den Weg zu einer g°7ten Eregese der biblischen Schriftsteller, und er würde renHöchste geleistet habe», wenn seine Kenntniß des Griecyn»'.ner Kenntniß des Lateinischen gleich acwesen wäre. Denn» iv>^seine Verdienste dauernd und einer unbeschränkte» Anerkenn» 0big. Sind seine Leistungen hin und wieder übertroffen, ' „;>el-doch das Wahre und Rechte, das er zuerst gezeigt bat, >'» ^„e-bar bestehen. Schätzbar sind seine Ausgaben des h»»!^'nje dt§phnn, Aristophanes, Eallimachus, Polvl'inS, vornehmCicero, und alles, was er Lateinisch schrieb, ist m einergediegenen Sprache, wie sie nur der mit dem Altert»»'^ ^ te<Vcrtranrr sich anzueignen vermag, Richt ininder war . ^.sse"scheidendste, ivohlwvlleudfce lind liebenswürdigste Mao»' tCharakter auch der Neid keine Flecken zu werft» »crniocv ^

Ernstn. (Ludwig, .herzog zu Sachsen -Gothaundb^^,^der zweite Sohn Herzogs Friedrich ilk. und der gu»' ' § <xrM .Dorvthee, Prinzessin von Meinlngen, ein ur- Ur.Cnkdes Frommen, des Stifters der »eu-Gothaischcn Linie ^

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