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Ern 467
Hauses*)^ ward gebore« den zo. Januar 1745 und endete sein sch»,»es Regcntenleben am 20, Slpril 1804. Er svlgte seinem Vater am»o. Rä'z 1772 in des Regierung, nachdem er durch den Lod seines*»ern Bruders zur Nachfolge gelangt war, und beglückte seine Ltaa«ZZ Jahre lang durch Weisheit, Gerechtigkeit und Huld. Gotpa»n» Altenburg befanden sich bei seinem Regierungsantritte durch denrstdenjähilgcn Krieg und die darauf folgende Theuerung eben nicht inglücklichsten Umständen. Ader bald brachte er in da« zerrütteteMaugweseu wieder Ordnung; doch nicht durch neue Auflagen, nichtReduktion alter Diener oder Schmäleruug der Besoldungen,toudern durch weise Oekonomie. Dieß war sei» erstes Werk. Eine?°de Achtung für die Justizpflcge war ihm eine der heiligsten Regen»«Wichten. Gern und willig lieh er lein Obr jeder Klage zu jederT^ndc; Mann nach der Uhr kann in seinem Gcschästslebe«ventlicher verfahren, als dieser großherzige Kürst that, denn eiu»hiAut? der ßelc, die den Geschäften gewidmet war, ihr entziehen,2^ er snr einen Rand, den er an seinen Unterthanen und seine«y-^ru zu begehen sich scheute. Er wußte nur zu wohl, daß dieserAnd^ wichtiger ist, als man denkt, und daß nur zu oft das Wohl
ovü Minuten abhängt, und daß die Stunde, die dem Gt,„,^^wannc gegönnt wild, »m seine eigenen Angelegenheiten vrd-
te ?"»neu, ein großes Geschenk ist. Eine große Ehrfurcht erfüll»ej», ..'Ist dcv Gerechten für die Gesetze und ihre Aursprüche, dochuvrrwiegende Milde waltete in ihm. Maßte er sich zwar nieund seine Kraft willkührlich zu lähmen, solehr oft, das fchdue Eonverainerätsrecht, di«
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ÜbV. das Ges.tzL.« doch oft .
. Strafen zu mildern, und nie hätte er sich esß» k», urthel zu schärfen, wenn es ihm
I" Ede erschien"'Ms R^ 7 füist'''> 7 cre'''er'''Pflicht?n«ege«n^.^elch und den Kaiser, und er erfüllte sie stets mit strenger Red»0^, .st- Dafür schätzte ihn aber auch der Kaller als den -uv"igs>ig»N,rr Fürst.-n, u»d in Regensburg. wo er durch seine Gesandten die-'Aw seiner Milstäade so wie seine eigenen gegen alle ungetührliched..stalhnnge'n stet« verwahren ließ, ward er mit wahrer VerehrungAuch er trat zu den, Defeusivdunde Deurich» Fursten,Li,„.^>cdrlch der Große zum Schutz- gegen, die sesurchrele Unter»Ariden wollte. Doch setzte er sich nnt Festigkeit gegen allein seinen Lande», wie er denn selbst das Verlangen des»elpn? England, seines nächsten Anverwandten, st'«> gegen unI«r ml^.ubüdien Truppen nach Amerika zu geben, Mit eben so me,^ieo. °^rnheik als Bestimiiilyeit von sich abwies. Silo d»r Rrlchs-Frankreich defchlosse» war, leanle. er ftmer Vcrdlndlich^gsts,'-Rerchsiurst ein Conlingcut zu stelle», sich srellub >uchr ent»»e>> Aber der Gcdmite scheu, auch nur Einen sriurr Untettha»u„d «r nne solche Weise zu verlieren, war ihm zu schnurzhastSöünMörend; »„aufbort,ch sagn er auf Mittel, seine eigenenber Pflicht schicklich zu vereiniacn, und er fand sie. Esbche^, E nämlich dahin, daß ihm gegen bedeutendcSUlnmen diewirk-Alß der Tropen mehrere Jahre nach einander erlassen wurde.
« 'st uud als Privniinann ward nie ein gewissenhafterer Mensch
»"» wir in »im Aetikil Hachse» ein««« Wort« s«»"'wirren.
gleich
Vg r.