Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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Era

gefunden! Mit tek Begattung der innern LavdeSansrlegenheltt"deschäftigte er sich anbaltend, und mit jener wohlthätigen Wär»*-es Herzens, welche für die Unterbauen als für Kinder wirkt, welch»die Vorsehung der Sorgfalt und väterlichen Liebe des Kürst'"«»vertraut hat. Jedes Jahr seiner Regierung kann eine äußereredeutliche, dauernde Wohlthat nachweisen. Die einzelne Auszähln"»derselben ertaubt hier weder Ort noch Raum. Doch unter die vet»züglichscen Denkmale, die seine Regenrenthätigkeit :hm hinterlaßt"Hat, nennen wir seine seltene Fürsorge für das Armenwesen in st'"»rem ganzen Umfange, die Errichtung einer auf die siwerste Bett»)vuug gegründeten Pensions-Au stall für die Wittwen und Kinder st'«er Diener, die Stiftung »euer Schulen und die Verbesserung«lten, die Herstellung mancher Chausseen in beiden FürstenthuE«. s. w. Ernst n. behauptete au» einen erhabenen Platz als s"''senschaftli» gebildeter Mensch. Außer den Kenntniß/!/welche in der Regel die Erziehung eine- Fürsten gewährt, hatte st/,eigener Hang zu den Wissenschaften aus ihm einen Gelehrten >wahren Ginne des Worts gewacht. Vorzüglich war es. außer'Eprachkunde, die Mathematik, auf die er einen großen Werthte, und der er selbst auf das eifrigste sich ergab. Seine alldem"teil bedeutenden Verdienste um die Astronomie flössen aus s""'"!,!«<sen mathematischen Studium. Er selbst war astronomischer SE/,steiler, beförderte die Erscheinung manches Werks über dieseschaft, und unternahm eine Grad-Messung des Meridians,erste in Deutschland. Manche mathematische Arbeiten füllte"Stunden der Muße aus, unter denen wir nur der Berechn""^ ae»Rösselsprungs im Schache, worüber er viele Tabellen stechen licß'A,denke». Die Gründung und Dotirung der aus seinem Privalv-/^gen erbauten Sternwarte zu Eeeberg, gab der Sternkundeder wichtigsten Institute, und sicherte dem Stifter einen unver« ,liehen Ruhm in den Jahrbüchern der Wissenschaft. Dock «„!>Eitelkeit oder aus Mode war er Beschützer aller Wissens»att<" ,kKünste, sondern ein wahrer Freund und Gefährte gelehrtervon ausgezeichnetem Werth. Wie seinen Pflichten, so war." Hsrre« der Freundschaft. Der erprobte Freund blieb es , t"zum letzten Hauche, und wo er ja einen Mißgriff gethanzog er leise und ohne Ahndung sich zurück. So war diele»

Fürst, der in den Herzen seiner Unterthanen noch fort','")/ seiiitkAndenken unter ihren Nachkommen bei jedem Genusse. etn»»-,^ctc»Wohlthaten, nnd bei der Verglejchung ihres vorzügliche" ^ wmit dem anderer Länder, sich ernenern und fortdauern """"'hae d"'gleichem Grade die Verehrung des Auslandes huldigte,seine Tugenden aus Mangel eines großen, Theaters, S»

schimmernde Tbatc», von der Geschichte verkündigt wer« - ^ pstwar Ernst II-, dem den Namen des Mild - Gerechte" s^uc»Stimme der Schimichelei, sondern der Rnf ans d'!"?'),,aubtdankbaren Unterthanen gab. Der Plan dieses BuckcS » ^nur diesen Auszug aus einer ausführlichen GeschichteFürsten, welche vielleicht einst noch von einem sei»"dem Publikum überliefert werden wird. -i^aend "Ä

Ernst, Kurfürst von Sachsen. Dieser in sein"seinem Bruder Albrecht von K»nz von Ka»fnnge » .

Prinz, war der Stifter der Ernestiuischen Linie, «r >»