479
Mr schweren Krankheit ergriffen ward, durch die sorgfältigste Wege.
-llleuib-rts Sehnsucht. seiner geliebten Freundin stets nahe zu seyn,«aro dadurch nur verwehrt, und sie gewährte ihm den Wunsch, eineMivhnun^ mit ihr zu beziehe». Kein übelwollendes Urtheil tadeltelerne Verhältniß. Aber jetzt seilte dieselbe Leidenschaft, dieU d Utembcrt nicht erwiedern konnte, sur einen andern in ihremMtjcn erwachen. Sie sollte alle Entzückungen, aber auch alle Leide»«n»cu Un„-u, welche die Liebe gewährt, wenn sie uns nur darumG;pfei der Seligkeit zu heben scheint, um uns best, tiefer imLuuenblick stürzen zu können, wenn sie die Qualen der Ur>-U"Weit über uns schickt, und uns alles zu gleicht? Zeit hoffen und.zarchren läßt. Der Marquis von Mora, ein Spanischer Jüngling,wie ^Eltchen Adel Mit höchstem Liebreiz und ei» glühendes Herzlitt»/" gebildetsten Verstände vereinigte, ward von ihr geliebt und. wieder. D'Alemberr, der redliche, seinen Schmerz still inlein ^twbireßende Freund, opferte nicht nur seine Liehe dem Wille»Verehrte», sondern war selbst großmüthig genug, das Amt«-^"iktlerg zwischen beiden zu übernehmen. Schon waren die fkhn-h.,» Wunsche der Liebenden dem Siele nahe, als plötzlich Wvra er-lbli-ji ' 2u>ie will vor Kummet vergehen, als in demselben Augen-Akk»^"tkiärllcher Uudestand des weibliche» Herzens! — eine neuevor Asseln anwgt und da- Bild des sterbenden Freundes nochTode aus ihrer Seele vertilgt. Der Oberste Guibert,Fro,!-^ seine Verhältnisse mit Friedrich II., der die Gunst der
eine» seinen Eigenschaften gebührenden Tribut zu betrach-
«MeL
Dior«
sei gewohnt war, zog sie umso unwiderstehlicher an sich, je mehrDlo»/' . nur ein galantes Spiel war, das bestimmt schien, die a»
üabme' ^ glteu Vorstellung gemäß, blind verschenlle, ahne Theil-
llläb^ä sollte ihre Briefe, in denen sich alles auslprickt, wasAas».,?^ unauflösliche Liebe einem zarten Herzen eingehen kau», ohneüiidl'§ lesen? Ihre Anmuth, Sattheit und höh. Geistesbildungvng ^-E Gefühl in gleichem Grade dartbuenbe Trefflichkeit läßtTrau
vns k ^ .... .. , . .. .. ...
s... vas Urrdeil La Harpc's unterschreiben, der ron dieser seltenen
.sagt: Ich habe nie ein Weib gekannt, das mehr natürlichenLK«nd. weniger Sucht ihn geltend u> machen und mehr Talentdie-GeisteSgaben Anderer hervorzuhebeu. Sie gab leben, sel-w" Platz, und jeder war Mit d m seinig. n zufrieden. Bei großerTbtt?"^beit besaß sie die liebenswürdigste Aittgseit, die den Ton derp>,^la.ahnw annimmt. Dieser Ton ward ihr leicht, sie iesielte^uu-h-f tsichllch, und so viel Fkcnnde sie auch Hatte , so glaubte noch jc-sick'i er es allein sey. Niemand war thätiger, wenn es galt,ssv lnnand zu v-rpfiiwren. Der Deuttche Leier sinvet in der Ueher-hx?Briefe von Job. Earvl. WUH. Svazier alle Schönheiten-riglnais wieder. Sie srard in, Iahe- ,7?Z oder ?<->
' kl«n »ck «, es» freier gcel «er. r Vorplatz vor einem großen^ °l>cr beftstigren One. In der Knegsserache '.,i es di« Ab-h,„ang oder schräa ablaus-»n- . d,m sogenannten be-
nutz Glatis gevaunt.
. _ ., geboren zn Pondiwerv im
troß/Ä' zeichnete sich früh durch einen senugen Geist nun eine glfch-° wrredsamkeit g»S. Er betrat dir gerichtliche Laufbahu »is lo-