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bekannt worden. Er selbst hat nie mehr darüber gesagt, alS daßihn eine Verleumdung gestürzt habe. Catharma l.. die sich seinerDienste erinnerte, rief ihn nach Peters Tode zurück und ernannte Wzum Wundarzt an dem Hofe ihrer Tochter Elisabeth. Hier fa»"L'Estocq einen weiten Schauplatz für seinen unternehmenden Gew-Mit unverbrüchlicher Treue seiner Gebieterin zugctban, bot er ustschon nach dem Tode Peters II. seine Dienste an, um sie auf den Th.^"zu seyen; damals aber wurden seine verwegenen Plane verwaise"'AIs sich aber eilf Jahre später, zur Zeit des unmündigen Iwanvowitsch und der die Regierung verwaltenden Anna Carlen»'« m '7günstige Gelegenheiten darboten, erneuerte er seine Anträge und EGehör- Mit Gewandtheit und Staatsklugheit leitete L'Estocq alledas kühne Unternehmen, verlor in den gefahrvollsten Augenblicken ",seine Ruhe und Kaltblütigkeit, und gelangte glücklich zum Ziele. ^
ein Beweis seiner unerschütterlichen Festigkeit wird angeführt
er einst in einer heftigen Unterredung,"u'm'die zögernde und von Esend Bcdenklichkeiten zurückgehaltene Prinzessin zur schleunigen §
sührung anzutreiben, mit leichter Hand auf einem Blatte Papier
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Neune und einen Galgen gemalt habe, mit der Aeußerung, vais
längerem Zögern sie die Gestalt von jener bekommen, er aber an dst^"
aufgeknüpft'werden würde. Er drang durch, die Katastrophe^
> Thron, von L'Estocq «nsi ^'
von Statten und Elisabeth bestieg den Toren, v»n Lselben erhoben. Die Dankbarkeit der neuen Kaiserin schien «nst'Agegen den Mann, dem sie allein diese höchste Wurde verdankte,Gränzen zu kennen; er ward wirklicher Geheimer Rath, ersterarzr und Direktor sämmtlicher medicinischer Canzleien; derPvle», der seinen wichtigen Einfluß erkannte, erhob ihn in ji»fenstand und übersandte ihm sein Bildniß, um es wie einen 2 "°" yetKnopfloch zu tragen. Aber L'Estocq mußte sich nach demKaiserin auch in Angelegeuheiten niische», die außer seinemkreise lugen. Dadurch, und durch seine Unbefangenheit und ^tbtgkcit vermehrte er die Zahl seiner Feinde und Neider, "".stinkendlich gelang, ihn bei der Kaiserin verdächtig zumachen, v,,.Anhänglichkeit an den Thronfolger, den nachherigen Peter , l" ' ' .... >rrekl",Ai-
gefährlich und strafbar vorzustellen. L'Estocq wgrd 1748 altin die Petersburger Festung gebracht, um gerichtet zu t An-fangs ertrug er diesen Wechsel deS Glücks mit Gleichmutvrerkeit, als er aber durch die Folter zum Geständniß gcbrE „riüsollte, beraume er sich für schuldig. Er wurde aller Ebreuste' .Güter beraubt und nach Nglicsch verbannt, wo er dreh Ja»'/. -c"""sicrste Elend mit dem gefaßtesten Muth ertrug. Dann wäre ^r-Ustmg-Weliki gebracht, wo er noch neun Jahre in gleicher "zreU"lebte. Seine würdige dritte Gemälin Maria Aurora, LT,, jhst»von Mägden, beglertete ihn überall und theilte das SM ^ Mc»Gemals mit musterhafter Aufopferung. Als Peterbestieg, ward L'Estocq zurückberufen und erhielt selne^-vwieder. Schwieriger war es jedoch, ihn in den Besitz st"'" sich5 ?aude gefallenen Vermögens wieder einzusetz-«. ..7,,,..freudem Kais. r darüber beklagte, gab ihm dieser gute
es zu vindiciren, wo er es fände. L'Estocq , derstme I,
nicht verloren hatte, bcnuistc wirklich die Erlaubmp °foseiner Belustigung. Ealharina ü- gab dem Grast» ra st
sonstigen Gehalt, e»tfcriite"ihli aber von allen Gei«-,
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