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genannt hat. Lb sie mehr prosaisch als poetisch sev, mehr der Mo-ral als der Poesie angehöre, das ist eigentlich ein wunderlicher Streit.Mag sie ihrem Zwecke nach, wenn sie belehren will, der Moral die-nen, der Erfindung »ach bleibt sie immer poetisch. Clvdins sagtlehr richtig, sie ftp eine Belebung der todten Natur, Prosopopbie.Mb sie nicht bloß gefällt, sonder» auch nützt, wird dem Wvhlgefal-lr» an ihr hoffentlich keinen Abbruch thun. Dieses Wohlgefallen"rrd nicht bloß erregt durch das Vergnügen, welches der Witz ansinnlichen Einkleidung findet, sondern es liegt tiefer, in deranschaulichen Erkenntniß, daß die Haushaltung der Natur nach ewi-W Gesehen, in unveränderlichen Charakteren fortgehe, in der phv-mchen und moralischen Welt dieselbe sey. 2» der nicht moralischenjEelt zeigt sich nur die ewige Bestandheit jener Gesetze und Cbarak-«re deutlicher und offenbarer als in der Menschenwelt, und dieß ist"er Gr„„I>, warum der Fabeldichter (dem es also nicht bloß darumthun ist, eine Lehre durch einen gegebenen Fall anschaulich zu ma-wozu ihm das Gleichniß, die Parabel hingereicht haben wür-seine Akteurs aus der nicht moralischen Welt wählt. .Herderhierüber das Treffendste gesagt, und wer sich weiter davon unter»n'Aen will, kann es durch ihn. Er hat gezeigt, die Fabel mache eine^dre als Naturgesetz in einem einzelnen Fall der großen NaturorV-Mg anschaubar. Was die verschiedenen Arten der Fabeln betrifft,l°. hat man diese seit Aphthonius in vernünftige, sittliche und ver-nichte eingetheilt. Besser theilt man sie nach Herder in: 1 ) the »-Arsche (den Verstand bildende); ein Faktum der Natur als Gc-' v und Weltordnung aufgestellt, übt den Verstand. Dieß wird,ien-2 mit vollem Munde nach dem Bild im Wasser schnappt,wenn man als Schaf mit dem Wolfe streitet; jenes, wennN?" «ls Hase mit dem König Löwen jagt. 2 ) Sittliche. Niei't'Eli und können wir von den Thieren lernen, die große(y,?°haltung der Natur aber sehen wir, und erkennen, wie sie diede^ieligkeit aller Lebendige» an unveränderliche, ewige GesetzeEtrcbeus geknüpft hat. Gehe hin zur Ameise, du Träger!an>chicksalsfabeln. Nicht immer kann im Naturgange selbstineulich gemacht werden, wie aus diesem ein Anderes durchder m b Cvnsequenz folge; da tritt nun die große, höhere FolgeTvl^bgebenheiten, die wir bald Schicksal, bald Zufall nennen, inseinanV ""d zeigt, wie dieß und das, wo nicht aus, so doch nachträn?- folgt, durch eine höhere Anordnung. Der räuberische Adlerin dem Raube einen Funken vvm Altar in sein Nest, der es.. «lamme» out. lind Oinn »nlieii-di'et-n ^tunaen dem rur Beute
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bei ri^v'5t dreifachen Eintbeilung des Inhalts und Ganges der Fa-seyi, ^t sich auch der Vertrag. Im Allgemeinen muß er einfachsirnfianu -'d das Ganze leicht durchschaut werde, edel, weil der Ge-""s, »^"e.srwisse Würde hat. Doch schließt dieß den Scherz nichtNoch gleich,am mit dem Wunderbaren ei» Spiel getrieben wird,
b'nigeA,. .tvnsche. weil ein Theil der Fabeln auf Ironie ruht:hin. rührend und die Schicksalsfabelu streifen.an das ErhabeneAlten - M "»fach und heiler ernst in ihrer Darstellung waren dje^elttvo '»"Me sührte den Scherz ein und sprach im geselligen' «ssing. Pscffel u. A. deireundeten sie mit der Satpre