Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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Fab

durch die Pointe des Sinngedichts. In jedem kann man zn vielthun, und es ist nicht zu leugnen, daß besonders ein gewisser scherz-haft seyn sollender Scknickschack die Fabel nickt nur breit, sondernwohl gar verächtlich gemacht, das Haschen nach Witz und Pointe sieaus ihrer Sphäre gerückt hat. Manches Histörchen , daü wir unterden Fabeln sehen, mag witzig, > sinnreich und anmukhig sevn, uoteine Fabel ist es nicht. Die Form der Fabel ist übrigens verschieden,es gibt bloß erzählende, es gibt dialoglrte; man hac in Reinecke derFuchs ei» ganzes Fabbl-EpoS, «nd ich sehe nicht, was in einemFabel-Drama a!S Burleske Widersinniges sc»n sollte.

Fabius MarimuS (Quintus), mit dem Beinamen duner»«»or. der Zauderer, einer der größten Feldherren des alten Row,rettete sein Paterland, als es nach der unglücklichen Niederlage amLrastmen dem Untergang nahe schien, und Hannibal mit seinem sieg-reichen Heere gegen die Hauptstadt selbst im Anzüge war. In jenementscheidenden Zeitpunkre trat Fabius, mit der Würde des Dicta-tors bekleidet, an die Spitze der Römischen Legionen, und entwarf,da er sein eigenes Heer mnthloS und bestürzt, das feindliche aber,zu furchtbar und zahlreich fand, um das Schicksal der Republik nickt amden Ausgang einer Schlackt zu setzen, den weisen Plan, jedes Tref-fen zu vermeiden und seinen mächtigen Feind durch Märsche undZaudern zu ermüden und zu entkräften. Hannibal, der seinen gefähr-lichen Feind wohl erkannte, ließ ihm sagen, um ihn zu einer Schlagzu reizen: „Wenn Fabius ein so großer Feldherr ist, als er uns glau-ben machen will, so steige er herab in die Ebene und nehme dckScklacht an, die ich ihm biete." Fabius aber antwortete ihm kalt'Wenn Hannibal ein so großer Feldherr ist, als er glaubt, so zwingter mich, sie anzunehmen. Unzufrieden mit seinen langen AögeEgen, deren Grund sie nicht einsahen und falsch deuteten, riefendeMmer ihn unter dem Vorivande zurück, einem feierlichen OEbeiwohnen zu sollen, und übertrugen untcrdcß die Hälfte seiner A"walt dem Mimitius Felir, der eben so verwegen als Fabius vorn«'tjg war. Schon war dieser in einen Hinterhalt des Punischen FsAlhcrru gefallen, und einer Niederlage nahe. als Fabius nock zeck'»genug herbeieilte und ihn rettete. Von Dankbarkeit durchdrunSUgab ihm MinutinS seine Truppen zurück, um von ihm schlage»"",siegen zu lernen. Als er mit Hannibal über das LLseqeld der inSchlacht bei Eannä gefangenen Römer sich vereinigt hatte, derA.,«at aber den Vertrag nicht halten wollte, verkaufte er alle seine/? I1 er, um sein Wort zu lösen, und bewahrte dadurch eben so seht st»',unverbrüchliche Redlichkeit, als er im Felde sein FeldherriE,bewiesen hatte. Er starb im Jahre Roms 552 in einem hohen 'Fabre d'Cglantine (Philippe-Frangois-Nazaire), °Carcassonne den 28. Dec. 1755 geboren, und wählte, da ihn er» " ,schwcndcrisches Leben in Noth gestürzt hatte, den Stand eines sw«spiclcrs. Allein er fand wenig Beifall; glücklicher machte ermannigfaltigen Kenntnisse in den ausgezeichnetsten Häusern, wo. Zutritt harte, geltend. Er zeichnete e» n,ini»turv. spielteInstrumente und war Comyositeur und Dichter. Mit diese» ^ren, von denen er eigentlich kelns in ausgezeichnet h"^!?^ ^,ist-besaß , war er so glücklich, nicht nnr den Damen, sondernreichen Männern zu gefallen. Er gewann in den ä--ux(Blumenspirke) eine Weinrotz (exl-n-rriw), welche der erste "