Fab 52;
iiche Preis seiner Merarischen Arbeiten war und ihm nachher zum^«»amen diente. Vielleicht wäre es ihm gelungen, sich ln diesem«elde hervorzuthun, wen» ihn nicht die Heftigkeit seiner Leidenschaf-ten in einen Strudel der ausgelassensten Ausschweifungen gestürztvatte. Sein unruhiger, ränkevoller Geist konnte sich nicht mit demNiedlichen Lorbeer der Musen begnügen. Als Dcputirtec zumNationalconvent theilte er die übertriebenen Meinungen eines Dan-ton, Desmoulin und anderer Häupter des Franziskanerklubs, undWiewohl >die Beschuldigung, daß er auf unerlaubte Weise ein gro-ßes Vermögen an sich gerissen und iu überschwenglichem AufwandeSelcht habe, ungegründct zu seyn scheint, so ist doch nicht aus gleicheAeise sei» Betragen zur Schreckenezeit'zu rechtfertigen. Man be-'Huldigt ihn, großen Antheil an den Metzclunge» im Septembervehabt-zu haben, da er zu dieser Zeit Generalsekretär des Justizmini--neriums unter Danton war. Auch soll er der Urheber jenes schreck-lichen Dekrets seyn, welches verbot, einem Engländer oder Hanuo-oerancr Pardon z» geben. Fabre war ein schwacher, dem siegreiche»Ähnle schmeichelnder, durch Leichtsinn grausamer, durch Stolz wü-thender Mensch, zu jedem Unternehmen aufgelegt, wenn Reichthum^!>d Macht zu gewinnen wqr. Sein großer Eifer schreckte Robes-V>crre, Vernicht säumte, einen Grund aufzufinden, um ihn zu stür-mn. Ex wurde er im April 1704 zum Tode verurtbcilt. Höchst:niedergeschlagen bestieg er das Schaffet, nachdem er zuvor einige sei-fe Handschriften unter die Gefangenen vertheilt hatte, in der Hoff-^i'ng, sie so auf die Nachwelt zu bringen. Das Lüstspiel, l«, pre-^pk-ur,. soll auf diese Weise erhalten worden seyn. Es darf nicht'Zergangen werden, daher der Urheber des Neuen Decima lka-!?uders war, und daß er in seinem Bericht darüber eine ausfallendei"iivlffenhrit nicht nur in den meisten astronomischen Ideen, sondernu»l„ h„ Lateinischen Sprache zeigte. So wenig er in der Eigen-'Mt als Gesetzgeber glänzt, so gerechte Ansprüche hat er auf deck.'"inen eines ausgezeichneten Dichters. Seine dramatischen Arbet-- einfach, geistreich, gut gedacht; seine Charaktere scharf und-Ausgezeichnet; der Zweck jedesmal moralisch. Seinem Style freiliches an Korrektheit, da seine unzulänglichen Kenntnisse, und die0-«- ^f"t, womit er arbeitete, der Vollendung desselben cntge-"standen. Seine geschätztesten Lustspiele sind: 1 .° klolliuvr-l, j«ou i'bioursux irri»Al«airv, I'kntriAUs epirtol»i,o.'"ls 1» ,uite lVIi»»nkropn, lo» ?röevpkom» U. s. w.war , ist eine Sammlung alles dessen, was von ihm übrig'a, p v^rr dem Titel erschienen: 0«nvr«i meloe, oc porckuwe,Bert , ^ Der Herausgeber würde für den Ruhm des
besser gesorgt haben, wenn er mir größerer Auswahl zu Werkelassi^^wäre, „ich das ganz unvollkommene und Ungeseilte wegge-
ier n^^ricius (Cajus), mit dem Beinamen LuscinuS, c!» ed-llerlia,., I' eben so groß durch seine militärischen als durch seine bür-gen. Tugenden. Nachdem er mehrere Feinde der Römer geschla-fn Vaterland mit einer ungeheuern Beute bereichert hatte,
äbönia . Her er allein nichts behielt, wurde er als Gesandter zn dem