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Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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neu; allein Fabricius lehnte sie mit Römischer Seelengriße ab»ob sie ihm gleich mit der ausdrücklichen Versicherung angeboten wur-den, daß man nicht daS geringste Wedle von ihm verlangen wolle.Pyrrhus wurde bald so für Fabricius eingenommen, daß erihm die erste Stelle in seinem Reiche anbot, wenn er nach geschlosse-nem Frieden zu ihm kommen wollte, »welches Anerbieten FabriciusMit der freimüthigen Antwort ablehnte: „ ES würde gar nickt deinVortheil seyn, mich bei dir zu haben, denn deine Unterthanen wür-den bald lieber den Fabkicins als den Pyrrhus zu ihrem.Königehaben wollen." Unter seinem Eonsukate im I. Roms 475 zwang ekdem Pyrrhus von neuem Bewlindernng ab, indem er ihm berichtete,daß sich des Königs eigener Leibarzt erboten habe, ihn gegen eineBelohnung zu vergiften. In dieses Jahr ist auch die Schlacht betAsculum zu setzen, in welcher Pyrrhus zwar siegte, aber den bestesTheil seiner Armee verlor, so daß es ihm sehr gelegen war, sich nachSicillcn zu Hülfe genifen zu sehen. Im Jahre Roms 478 bekleideteFabricius mit dem Aemilius PapuS, mit dem er bereitszwei Mal Consul gewesen war, das Censoramt, vermöge dessen ekden Cornelius Rufin'ns aus dem Setrat stoßen half, weil der-selbe zehn Pfund Silber an Lischgeräthe besaßt Ein Mann, wltFabricius, konnte nicht reich sterben; er starb so arm, baß seineTochter aus dem öffentlichen Schatze verhelratbet werden mußte.Seinen Leichnam zu ehren, wurde von dem Gcseke der zwölf Tafeln»welches verbot, einen Menschen in der Stadt zu begraben, eine Au»'nahm gemacht.

Fabricius (Johann Albert), gehört zu den durch die tiefst-«nd ausgebreitetste Gelehrsamkeit unsterblich gewordenen Deutscken-Sr umfaßte sämmtliche Zweige des menschlichen Wissens, und wu-cherte mit seinen Kenntnissen als Lehrer und Schriftsteller reickliw'Er besaß eine unglaubliche Belesenheit, und einen unerschöpflichSchatz, besonders an philosophischer Gelehrsamkeit. Fabricius >Ezu Leipzig den n. Nov. iüS8 geb., woselbst er auch studirte. Daran»degab er sich zu Verwandten nach Oamburg, woselbst er nach W"cent Flaccins Tode Professor der Beredsamkeit wurde. Im Jav»1719 trug »hm der Landgraf von Hessen - Caffel zwei wichtige Arm»"an» die erste theologische Professur zu Gießen und die Superiutenvu-der protestantischen Gemeinden in seinem Lande. Fabricius»'ersucht, diesen glänzenden Einladungen zu folgen, allein der MA,(trat von Hamburg wußte ih» für die gebotenen Vortheil» zu entMdigen. Dleses Wohlwollen hielt »hu in Hamburg zurück, woseltst--den z. April t?zü in einem Alter von 68 Jahren starb. Ein ME-einer verständigen und geistvollen Behandlung der Griechischen-»»ratur ist seine Lidlioksteca gr,e°->, deren Beendigung' der gelebt-Hakt es übernommen hat. Nickt minder brauchbar sind seinesbllokkio» taun» und «nrihu-ri-. Ueberdieß zeugen vou sct»egründlichen und ausgebreiteten Kenntnissen seine Ausgaben 0-Sertns Empiricus und seine Anmerkungen zum Div Cassins., .

Fabrik heißt der Ort, wo Waren im Ganzen verfekttgt wcden, zu deren Zubereitung Feuer und Hammer vvnndrbcnl"''Durch die letztere.Bestimmung unterscheidet sich Fabrik von M«»saktur; daher sagt mag Gewehrfabrik, hingegen Luch- Kattun»»nufattur. „

Fa<;gde nennt man die Außenseite oder äußere Ansicht e>