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GcbäudeS, deren ein freistehendes vier hat, nnker denen die, >ovstch der Haupteingang befindet, die vorzüglichste ist. Weil man anden wenigste» Gebäuden vier, au vielen nur zwei, an den mei-sten bloß eine Außenseite zu seben bekommt, die nach der Straßesehende, so hat man diese Außenseite mit dem Hauptcingang auchvorzugsweise Fa^ade genannt. Als Werk schöner Baukunst muß sieein Ganzes bilden, dessen Tbeile ein schönes Verhältniß an sich»eine symmetrische Stellung gegen einander und Harmonie im Gan-ten haben. Alles muß angemessen seyn dem Charakter des Gebäudes.
.Facette, Fassette, die; die rautenförmig geschltffene Seite,Ivwe oder Ecke eines Glases, oder Edelsteins. Die Menge vo»«Metten, durch welche man eine» Diamant bisweilen heben will,wwd demselben im Gegentheil oft nachrheilig.
. Fachtngen, ein Dorf im Herzogthum Nassau, dicht ander Lahn, eine halbe Stunde von Diez, berühmt wegen seinesEaucrbrnnnens, wovon über 200,cxw Krüge jährlich verschickt wer-den. Das Wasser ist ein salzhaltiges mit strer Luft durchzogenesar!,Mera>wasser, das gleich nach dem Abschiede deS Winters amsaftigsten seyn soll. An einer Einrichtung für Kurgäste fehlt eSOrte ganz.
Fackel tanz. Tanz und Musik waren den Griechen und Rö-tern, wie sie es uns sind, zwei nothwendige Erfordernisse zurVerherrlichung eines Festes; vor allem durften sie bei der Hochzeit-s^'t nicht fehlen, welche sich damit endete, daß die Verlobte ih-Bräutigam durch Paranvmphen ins Haus geführt wurde, woA Jüngling, der den Hymen vorstellte, die brennende Hoch-»ensackel vortrug, und Hymnen zur Verherrlichung dieses GottesMögen wurden. Die Römer, welche diese Gebräuche von den^stechen angenommen hatten, mischten ihre FeScennieu hinein.Ml> scheint der Ursprung des Fackeltanzes zu seyn, den schon Kai-!,^onstanti>,, als er seine Residenz von Rom nach Bvzanz ver-H.'e, ">» Hofe einführte. So war dieser Tanz schon dem erstenv-"nltchen Kaiser im 4. Jahrhundert als ein Hos- und Ceremv,--'sUtanz bekannt. In späteren Ritterzeiten ward er ein Theil derfurniere, womit Kaiser und Könige ihre Hochzeiten verhcrrlich--d"- Auf den Tourniercn, die Heinrich der Vogler anstellte, tanztede» A"", der den Sieg davongetragen, mit der Dame, die ihm»g e " ertheilt hatte, unter Vor- und Nachtrage» der Fackelnz»Ä allein. Als die Tourniere aufhörten, blieb der Fackeltan;Icir»»^ ein Denkmal der alten Nilterzeit, und bis auf unsereschlug ^gt er bei der Vermahlung fürstlicher Personen zum Be-"s Mir vieler Pracht und Feierlichkeit getanzt zn werden.
>der »k"^' Thatsachen, d. i. Sachen, die in einer Handlung. K^aat bestehen. Dsf,mc>. sofort, ohne weitere Umstände;
b haben ihn s« tsccc, arretirt. U-» l-cri. eine Thatsache,ein, ^- gemacht, erkünstelt, künstlich angenommen. Füction,bekstru!-""' insgemein die Part; z. B. die Gegenpart. Besondersunter Factivnen Parteien im Staate, die nnter sichFr,nft."aner Meinung sind und einander entgegen arbeiten. I»d. s, ">ch waren zur Zeit der Revolution eine Menge Factivnen,Ci» x verschiedene politische Parteien. Factiös, aufrührerisch,ario.när, ein Parteicnmacher, ein Anfwiegkcr. Fa«ti sck,aus Thatsachen beruhend; z. B. es ist faktisch erwiesen.
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