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Fag
Fah
rnht hierauf das Rösten der FlachSpflanze, des keius, die Papierbe-reitnng; durch sie entsteht der Dünger, die Garten - und Pfiauzcnekdk(k«rr«»u), die Möglichkeit, das Leder zu gerben u. 1. w.
Fagott, das; ein sanft singendes, in den höher» Tönen den«Tenor sich nähertides Blasinstrnment, welches ehedem der Holoe,statt der abgeschafften Cromorne, zur Begleitung diente, daher es«nch k»s»ou el» lirutboi» dieß; es ist aber jetzt durch mehrere Klar"pen so vervollkommnet, daß man auch darauf Kalo blast. SS umEhreiOclaven, und seine Verzeichnung ist gewöhnlich der I'-Schlm'sei, doch bedient man sich auch jetzt in den höheren Tönen, der bc«quemern Uebersicht wegen, de« Tenorschlüssels.
Fahne war ursprünglich ei» Zeichen, das auf eine StaniAeinen Spieß oder Balken aus verschiedenen Absichten ausgestc?'wurde. Unter den Herräern waren die Fahnen schon zn Most"Zeiten bekannt; sie waren schon damals mit Sinnbildern geichwu»''Ephraim führte einen Stier, Benjamin einen Wolf u. s. w. ^gleiches finden wir bei den Griechen; die Athenienser hatten e»"Eule, die Thebgner eine Spblnr auf ihrer Fahne, durch ,der-.Emporheben oder Senken sie das Zeichen zum Angriff oder RückMgaben. Die Fabae des Nomulus ivar eiu Heubünbel, welches " .eine Stange gebunden war. An die Stelle desselben trat ipa>'eine Hand, und dann ein Adler. Die wirklichen Fahnen kawferst unter den Kaisern auf; sie behielten den Adler bei. , A»ß^o,^aber hatten die Fahnen auch Drachen und silberne Kugel»
Zeichen; die Fahnen der Römischen Reiterei bestanden aus ein»viereckigen purpurfarbenen mit Gold gezierten Luche, woraufin der Folge noch das Bild rines Drachen anbrachte. Diescheu knüpften ein Band an eine Lanze, welche der Herz»»dem Heere Hertrug. Von diesem Bände soll das Wortentstanden seyn, indem aus Band Ban, Fan, Fahne »eivE.sey; man führt dafür an, daß b-näoin und bauäeriun»
Banner, Panier) eine Fahne und b»u>Iors,1u, eindrich heißt. In der Folge wurde an« diesem Bande ei» sLuch, das mit Emblemen und Inschriften geziert wurde. Lj,neuen Französischen Heere haben zu ihren Fahnen, wie die ^scheu, Adler, nur von etwas verschiedener Gestalt. f»,je
Fahneneid, heißt der Soldateneid, weil die Soldaten ^Fahne schwören müssen. Fahnenleheu, ein kaiserliches Lehen- ^es ehemals mit Ueberreichung einer Fahne verlieben ward, wclE^„vermittelst eines Schwertes geschieht, dessen Knopf der aufsitzende Kaiser den Vasallen nach abgelegtem Lchnseide küsssnFahnenschinid, ein Feldschmld bei einer Fahne der ntt, ^Fahnenschuh, ist die lederne Scheide» worin das Untertvc>> ^Fahnenstange gesteckt wird. Fahncnschwung» ist ^
Chrlichmachung eines durch ein Verbreche» oder eine Belastchf,unehrlich gewordenen Soldaten, die mit verschiedenen Ceremonn'schiebt. Fahnenwache, ist die Wache vor der ersten Linie 0 ^
«ers, welche gemeiniglich aus I Fähnbrich, i lliiterofsteier, 30 a,»und r Tambour besteht. ^ Kvar-
Fahrbüchse, heißt bei der Münze diejenige Art vonbüchse, in welche der Münzwardein auf Kreis- Probatlonsrage>^probirte Geld zu werfen pflegt. Fahrende Habevder sao ^e, -
heißen im Deutschen Rechte bewegliche Güter, oder alles oavewas von einem Orte zum andek» gebracht werden kann, uns "