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Sonden Gründen entgegengesetzt ist. Dc-gl. auch HauSgeräth, imGegensatz von Geld und Kleinodien. Fahrrechr, heißt so viel alsEstandrecvt; auch das an dessen Stelle eingeführte Bergegeld. Fahrt,»st beim Bergwesen eine Letter. Eine ganze Fahrt ist 12, eine halbed Ellen lang. Fabrsch acht, wo man in die Grube fährt; sie ist vonder Vordcrschacht mit Vretern unterschieden. Fahrwasser, istdiejenige Gegend der See, wo ein Schiff, gut uud sicher fahren kann.Fa hrenhei t (Gabriel Daniel), aus Danzig, ward anfangsHandlung bestimmt, aber seine Neigung zog ihn zur Physik,dle er mit Eifer studirte. Er beschäftigte sich mit der Verferti»i»»g von Barometer» und Thermometern, und brachte es darin.in einer großen Vollkommenheit. Statt des Weingeistes bediente'r sich 1720 des Quecksilbers, wodurch das Instrument unzemem»st Genauigkeit gewann. Er lebte »och 1740. Wir besitzen von ihmeine Abhandlung über die Thermometer, die er 1724 herausgab.Von der genauen Einrichtung des Thermometers, das von ihm denatamen des Fadrenheitschcn hat, siehe unter Thermometer.
.. Fakir oder Senassey, ist in Ostindien eine Art von Mönchen,sich von der Welt absondern und der Betrachtung widmen. Wen»auch manche ei» frommer Wahn dazu veranlaßt, so ist doch der Bewez-StUiid der meiste» Hang zom Müßiggang. Sie bestreben sich zumAdejl durch grausame und lächerliche Kalteiungen ihres Körpers sichUnterhalt und Ehrfurcht bei dem großen Haufen zu verschaffen.Manche wälzen sta> im Koth, andere kalten einen Arm so lang unbe-LMch j» die Höhe, bis er völlig erstarrt und lebenslang i» dieserAchtung bleibt j andere halten die Hände so lange zusammengedrückt,die Nägel ln die flache Hand hineinwachsen und auf der andern^oite heranskommen; wieder andere drehen das Gesicht über dieMuster oder die Augen gegen die Nasenspitzen so lange, bis sie inunk Stellung oder Richtung unveränderlich bleiben. Sie kämmenrinn uiaschen sich nie, und thu» das Gelübde der Armuth, um auf"steil der frommen Gläubige» zu leben.
Nl> Falconet (Eticnne), einer der geschicktesten und gelehrtestenMbhauef seiner Zeit, im Canton Vaud in der Schweiz geboren,tea "stes Werk war die Büste seines Onkels, des berühmten Arz-aene. Ee Falconet. Unter seinen kleinen Sratüen ist die gelun-ein Amor, der den Finger schalkhaft auf seinen Mund hält,dem artigen Distichon von Voltaire:
Oui g»c lu »ois, voioi ton rnaitr»;
Avk e- ^ l'orc, il I« kul, ou cloit l'elrs.sirin ausgebreiteten Ruf wurde er im I. 1766 von der Kai-iv,r„^^^kina nach Petersburg eingeladen, um die reitende Statüe»er M.-.Große» zu verfertigen. Er führte dieses Werk mit küh»blo»^!"ustlär aus. Das Pferd, das sich auf den ungeheuern Fels-schwl« >bm zum Piedestal dient, mit einem Sprunge emporzu->st nstZbn scheint und die Schlange des Neides unter seine Fuße tritt,üderaganzen Last auf die beiden Hinterfüße gestützt undiu de!»*. ^ ""b beweglich dargestellt; wie denn die ganze Statüejuweic! "östlichsten gehört, was dir neuere Kunst in dieser Art auf,diq- bat. Nachdem er fast 12 Jahre auf dleies dewundernswür»wir A"" gewandt hatte, kehrte er nach Paris zurück, wo er sichwar bis zu seinem Tode im I. 1741 beschäftigte. Er
»nd «k, - Eöstsstssober Bildhauer, Professor der Pariser Akademie
blennittglied der Akademie zu St- Petersburg. Diderot, der
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