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rasmen Erscheinungen oder erscheinende Gestalte», welche d!e Wk-kuogen kranker Nerve» sind. Kai,tast, ein Mensch voll Einbildun-gen, ein Träumer, ein Schwärmer; im gemeinen Leben auch: ei»wind'.ger, verkebrter Mensch. Fantastisch, schwärmerisch, wun-derlich, seltsam, sonderbar, j. B. fantastische Hoffnungen.
Faurvm, eine eingebildete Erscheinung, ein Blendwerk, Ge-spenst. In der Chirurgie, Wundarzneikunst, und Gymnastik, Kör-per UebnngSlehre, bezeichnet es ein treues Bild eines menschlichen oderthierischen Körpers, woran man gewisse N-rfahrungsweise» z.B. Der«bandauleaen. Bolligireu, lernt. ES besteht aus Holz und Leder und istausgestopft; in », uererAeit hat man auch Papier Masche' dazu gebraucht-
Farao oder Pharao, ein Hazardspiel, bei welchem Ci>ftkBank halt, und die übrigen auf scibstgewählte Kartenblätrer, diesie vor sich hiulegen, Geld setzen. Der Banquier hält eine vollst^sige Karre in der Hand. und schlägt je auf einmal zwei Blatte»im, wovon er da» erste auf einen Haufen zur rechte» Hand, da»zweite auf einen zur Linken wirst. Ist das erste Blatt einsocnen, woranf die Mitspielenden (poi»r«ur,) gesetzt haben, so stft-w.nnt er das darauf stehende Geld; ist es das zweite, auf die stuft2eire fallende, so m»ß er den Satz an die Spielenden bezahle"'die mcht wcken ihren Gewinn stehen »nd auf das Doppelte, Drestund Sechsfache steigen lassen. Es gehört in den meisten Staaten i"den verbotenen Hasardspielen
Farbe, ist eine Eigenschaft des Lichtes, welche sich durch keilstBeschrcibuuz geben, sondern bloß durch den Sinn des Gesichts e»langen läßt. Körperliche Farben oder Pigmeuce nennt nie»die farbigen Körper, deren man sich bedient, um andern Körpern d»r"stcberzicbn oder durch Mischung mit dcnfetbcn eine bestimmte Fa^rzu geben. Weiß und Schwarz regnet man zwar mit zu denoeu rm letztem S'nne, uicht aber, oder wenigstens nicht immer, l"erstern Sinne, in wclchein man einen weißen Körper häufig falbeloö rrrnnl. Schwarz ist Mangel an allein Lichte. Die Farben b 'öen durch ihre versckiedne Wirkung auf die Empfindung nicht «an sich, sondern auch vereint, durch Harmonie oder Contrast,ichicd.ne Eigenschaften, welche besonders der Maler richtig beurw „len muß; was zedsch Sacke der Empfindung und nicht der 2v<>list. Scharlachio!» ist z. B. eine brennende, dem Ange wedtlM"Farbe, daher manche Thiere bei ihrem Anblick in Zorn gelM» ^Grün ist eine milde, das Auge schmeichelnde Farbe. Gelb istallen farbigen Lichtern das hellste, roth das heißeste, dunkttw ^uns violer das sanfteste: dieses nähert sich mehr dem Dunkeldem Schatten, scharlachrvtb mehr dem brennenden Weiß, T.hees sehr viel in seiner Mischung hak. Die Uebergänge einer s« §in die andere dnrÄ Mischung hat man auf verschiedene " ^zum Vehaf der Maler, der Färber, der Mineralogen, in ,gPyramiden u. s. f. darzustellen versucht; nur eigne Be,mir den Farbe», drückt der Seele dir Bilder derselben riet ß-ein, um diese feinen Nüauoen sogleich zu erkennen «ub "verichtig zu urtheilen. , ...c,',brt ^
Farbenelavier, ei» vorgeschlagenes, aber "ie ansgef»>Instrument zu Hervorbrinaung einer soaenaunten Farben>n ^ iModer das Auge durch die Manntgsaltigkert und «ft'wechselurw.^r ,Farbe» eben so ergötzt werden sollte, wie eS daS Oyr r" jMusik durch die Maanlgfaltrzkeit der Töne wird- New".