Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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deckurig, daß die Verhältnisse der Brechn««» Lei den Farbe» mitve» Verhältnissen der musikalischen Tone in der Octave Aehulichkcithavrn, drachre den Pater Eaftell auf den Gcda ken, dieses Instru-ment anzuheben. Unter dem Titel Ll-veci» ocul»»« «ab er im-a- r?2-i «tue Schrift heraus, in der er seine Idee mit vielem Witze^»d x^ner feurigen Einbildungskraft ausschmückt, und in den Farbenvarte und weiche Tonarten, Eonsonanzen und Dissonanzen, Melo-^ uuo Harmonie, diatonisches, chromatisches uno cnhaimoniicheSMuus finde» will. Die Neuheit der Hache machte Anfangs Auf-nch» und fand so.ar Beifall, allein van Mairan rdar sehr übet-Nsend dar, daß dieser Gedanke ds P. Pastell e»r Spiel derMantasie und keiner, Ausführung fähig sey. Am richtigst u und«usiuh.lichsten har spater Heidenreich das Unstatthafte davon gezeigt.Farbe»geb ung (Eolvric) bar ihren technischen und astheti-^beri. Zu drm krchnischen Theile gehören d>e Handgriffe desKatern für Bereitung und Mischung der Farben und für daS ganzeErfahren vvu der 'Anlage bis zurVolleudnng eines Gemäldes, welchest* o«„ verichtedrnen Arten der Malere« nach dem Materiale einer jede»""schieden ssnd. Sie machen das eigentliche Handwerk des Malerswelche» der Schüler von dem Meister lernen muß, Ferner kam»«a» »üch hiebe» rechnen die Kennt«, ß der Gesetze dcS Lichts und derpichen und was aus der Beobachtung ihrer Wirkungen in der Naturdw Ausübung des Malers als Regel ausgestrllt werden kann.ca "?^bo da Vinci in semer Abhandlung von der Malerei, Lomazzo,^erhmd Lairesse in feinem Malerbuch, Meng« in seinem praktischenMerriwt und Andere haben davon gehandelt. M«c allem diesem aber-^ hoch nicht erreicht, was erreicht werden soll, es ist noch etwas< °ng, wag allein von der Empfindung und dem Geschmack des Künst-h-.r Abhängt, der ästhetische Theil, der es mit Wahrheit undGchön->>., E" Farvengebung zu thun hat. Hiezu wird eine besondere, inch'«mpfindnng gegrüud^te, Anlage vorausgesetzt, die ein wescntli-tl>? ^^ssaudtdeil des Kunsttalents ist, die Anlage nämlich: den eigen-.oumlichxa Stoff und die Farbe der Gegenstände nurer den Emstussenr:^vichig „nd der L»ft mit Empfindung aufzufassen und in der Nach-n!>'v",z mir charai erlii'lscher Wanrbeit auszudrücken. Soll diesertz "/vr»ck in der Nachbildung aelingen, so wird genaue Beobachtungw, vk«lcöne und Tinten 'rfodert. Unter Lokalcbnen versteh-vri narürliche Farbe eines Gegen,rundes, wie sie aus dem Standtdesselben ericheiut. Zn der Kunst erscheint aber die natürlichebv» Gegenstände immer nur als Lokalton, weil Alles nur alsdie gewissen Standpunkt ans betrachtet, und dem gemäß auchfia,??»>rliche Faree nach dem ledesmaligei, Abstand abgestuft wird.k Dui te n «erst ht man (in engerer Bedeutung) die von der Lv-,kern - vbweich „den Mischungen, deren der Maler nch in den Lich.-^^^scharren, Schat en und Wiederscheinen bedient, um die fei-

sarbi ltärkeren Abstnsnnge», welche Licht und Schatten auf derstandt Oberfläche helvorbrinaen, auszudrücken. An keinem Gegen-M Kunsl finden sich diese Vcr nderungeu und Vcrschattungeun,,.^-?^"er Zartheit und Mannigfaltigkeit als an dem Nackten desowzMchen Körpers, der daher auch der schwiett fie Gegenstand des>du>,, b Die Faibengebuna, i» sofern sie sich mit der Nacbah-und Beschaffenheit des Fleisches (des Nackten)'^krigr, heißt Earngrion, Kommt zu der genauern Ucbercin»