Fast
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«< ekne feine leibliche Zucht, u»d wenn man noch jetzt in prote-stantischen Ländern Fasttage hält, so find dieß Ueberblribsel derkatholischen Liturgie, deren sich die Vernunft schämen maß, weicheüderdem der Kirche wie dem Staate das Recht absprechen muß, dasFasten vorzuschreiben, weil Sssen vdcrNichtessen ein solcher Act«er reinen Willkühr ist, welcher außer aller Staats- und Kirchenge-walt liegt. Der historische Ursprung liegt im Relizionskulkns desOrients, wo Priester anfänglich auch die Aerzte des Volks waren,und die in diesen heißen Ländern so ersprießliche Diät znr Sache derReligion machten. So wie man in der nordischen Religion der Vor-ftil wenig Spuren von Fasten findet, so unzertrennlich sind sie vor»°er orientalischen heurigen Tages noch. Die Religionen der Perser,"'t Hindus, des Lama, der Mahomedaner, Juden u. s. w. haltenUiel auf Fasten, und der fastende Morgenländer findet sich dadurchßerstig und leiblich restaurier, allein dem Nordländer würde es schlechtbekommen, wenn er, der überhaupt ein starker Esser gegen den Süd-länder ist, seinen Gottesdienst immer auf Koste» des Magens ver-achten müßte. Die gemeinsamen christlichen Hauptfasten sind 4s^»ge vorOstern, deren Anfang durch das Concilium zu Nicäa auf denSonntag nach dem ersten Fri'chlingsvollmond firirt worden ist. D»eKatholische» haben aber noch als Fasttage die Mittwoche, Freitageund Sonnabende der Quateniberivoche, und die Tage vor den Fest«Mn. Dann haben sie noch als Abstinenztage alle Freitage und«vnnabend, ». «. wo Fleischspeise» verboten sind.
Fasti, so hießen in Rom gewisse marmorne Tafeln, worausb»tweder die jährlichen Feste und solennen Tage, oder die Namen der"usulv, Dictatoren rc. eingehauen waren. Jene, f»»ri miuoro» ge-kannt, waren nichts anders, als der Aalender, woraus man wisse«?unte, wenn die Festtage einfielen: sie wußte ehedem niemand, alsPontifices, welche dann die Feste — freilich nach ihren, oder dervornehmeren Staarsabsicbten — dem Volke ansagten. Im I. Roms«s aber brachte sie C. Flavius, welcher beim Pontifer Mar. AppiüsClaudius Schreiber gewesen war, unter das Volk.
Fastnacht, Fastnachtsspiele. Dieselben Absichten, welche^ Mensche» bewogen, den unsichtbaren höheren Mächten durch»bfer, Gaben und Reinigungen zu gefallen, brachten sie auch zu«asten, Enthaltungen und Büßungen. Unter Fasten versteht manA« solche 5 '
Büßungen. Unter Fasten versteht- '"«wo Versagung gewohnter Nahrungsmittel, die man sich auf»« M, um Gottheiten dadurch zu versöhnen oder zu gewinnen. Ma»»»der kein bedeutendes Volk ohne Gebräuche dieser Akt; unter dieÖstlichen Nationen gingen sie aus dem Juden- ""d -Heldenthume«uglerch über, indem der Christianismus von dem Judeuthnm aus»Wg nnd in dem neidnischcn Rom hauptsächlich sich gestaltece. ..Keinschrieb August an Tiberius, „ kann des Sabbats Fasten so«en,u beobachten als ich es heute beobachtet habe; nur nach der^sten Grunde der Nacht hab' ich im Bade zwei Bisse» gegessen.Avbachrelx man aber in Rom die Fasten so genau, so war es natür«Su ' daß sie auch in die ersten christlichen Gemeinden übergingen.
d,/äste-.eu Christen fasteten an den sogenannte» Vlgmen, d.i.m° n Nächten, die vor den großen Festen herginKen, welche Faste«Abstacht nur zur Vorbereitung der würdigen Ferer des Festes dien-Bvärnd kingeaen waren die Fasten ^>n den sogenannten »«ssli-,l!,»po«rat»,n. die ,n jed-m Vierteljahre drei TageDuetten, in den sogenannten oierzi- Lggen <vor Ostern näm-