Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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563
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Fay 56?

«ächt IM Stande, seineBefreiungz« bewirken. Die Bürger von Amerikaerließen in ihren Jettungen Adressen an ihn, den Verehrten, worin sieunter andern sagte»: „ Wir sind überzeugt, daß du, erhaben über da»Unglück, wenn dessen Wolken vorübergegangen sind, noch mehr wiett glänzen wirst. Ginge es nach unsern Wünschen, so müßten wirblch zu unsern Usern führen, wo unsere Herzen voll Freude im Bu<schlagen und dick treulich willkommen heißen werde." Hier wares, wo der Doktor Pollmann und der junge Huger, Sohn des Mannes,sei dem La Fayettc das erste Mal in Amerika gelandet war, denkühnen Plan ausführte» ihn in dem Augenblick, wo man ihn frischeMt schöpfen ließ, aufzuheben. Sie hafte» sich aber erst acht Mei->e» von Olmütz entfernt, als man sie einholte und den Gefangenenrurückfuhkte. Während dessen hatte man i» Paris ihn auf die Smi-«karitenljste gesetzt und sein ganzes Vermögen konfiscirt. Doch demvvcrgeneral Boiiaparte gelang es, seine Freiheit und die seiner Un»«masgeführte» zu erlange», da er sie zu einer Friedensbedinr8 machte. Er ging nun von Olmütz nach Hamburg und dannä^Kiel. Während dieses Aufenthaltes verheiräthete er seine älte-i e rechter an den jungen Latvur-Mauboukg, und erhielt durch dasAritament zweier Londoner Damen ein Legat von 42 000 Pf. Sker-ßür sich, seine dereinstige Witwe und seine Kinder. In der^ erhalt er- seine Güter in Frankreich zurück, und ward sogari mi Deparmnentspräfekt erwählt, doch er schlug die Ebre aus, wel-U dagegen Lalour-Maubourg annahm. Sein jetziger Aufenthaltv ganz gewiß. Man glaubt, er lebe auf seine» Gütern in Au-in ihm zurückgegeben worden sind. Bei einem Aufenthalte

übersteht das Bein »»d mußte eine schmerzhafte Kur

Fayette (Marie-Magdeleine Pioche de la Nergne Gcä-und^k' '»ur die Tochter des Feldmarsthalls Aymar de la Vcrgne,w»^,°kkam eine nicht nur sorgfältige, sondern gelehrte Erziehung,war eine so große Liebe zn den Wissenschaften eingeflößtwie',, -b sie nicht allein mit Eifer dieselbe» beschützte, sondern auchsi-glücklichen Erfolg selbst bearbeitete. Im Jabre 1655 heirarbetrGrafen Franz la Fayctte, und nun machte sie ihr Haus zumrühme "*""ssort der ausgezeichnetsten Geister ihrer Jett. Der be-schatt Herzog von Rochefoucauld stand in dem innigste» Freund,riebx Verhältniß mit ihr; cS gelang ihr, ihn durch eine anständigereißen u? dem Strudel von Zerstreuungen und Ausschweifungen zu>i,n ^'denen er sich ergebe» hatte. Unter den Gelehrte», die sichHue? b versammelten, waren die bekannte,tcn und vorzüglichstenei»„. -sststge, Lafontaine und Kegrais. Frau von Sevigns fälltFr«»,Briefe «» ihre Tochter folgendes günstige Urtheil über dieth^, 7 °« ^Javette: Sie ist eine liebenswürdige,, hocha»tungöwer-bej die man von dem Augenblick an liebgewinnt, wo man sichWo» .-^suchet, und sich ihres .Herzens und Geistes erfreut; je näherstarb st/cnnen lernt, desto inniger fühlt man sich angezogen." Sie"osten Ihre Schriften habe» ihr mir Recht einen chren-

"olws '">ker den geistreichsten nnd gebildetsten Frauen Frank-bstöv« ,,"?^e„. .Die vorzüglichsten sind: I» i'rmeo,,«, Us

«no t» ?rini:es»o clo ^onixonsi«'-.

derHornnng, d. i. Kotbmonat, von dem alten Hör,^«uwete-» - gemeiniglich j„ diesem Monat abwechselnd eintretend»'"°"er es nicht Koth fehlen-läßt.

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