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Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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Stande bniue»; und durch Visen sowohl als durch seine übrigen A»-naliea zr-r B Ordnung der Ordnung wurde» die Fehde» größteutheil»abaeiLaft. Die Sicherheit D uischlands wurdt unter dessen Nachfol-gern, cesonders unter Carl V. noch mehr befestigt; die Befehdua-gen böri-u in dem sechszchntrn Jahrhunderte ganz auf; eine der letz-ten wurde von Wilb-lm von Grumbach izüz gegen den BistMvon Wurzburg verübt. Die Reue der ehemaligen Unruhen und 'Ver-wirrungen wurden durch Gerichtshöfe oder in der Gme auf rechtmäßi-ge Art aufgehoben : und was noch nicht in die gehörige Ordnung ßk-.bracht war, gewann durch den Westph Kitschen Frieden ei»ebessere und regelmäßige Form.

Febmgerichc s. Nehme.

Fein bellin, eine kleine Stadt in der Mittelmrrk Branden-burg, beuihmr durch den von dem großen Kurfürsten Friedlich Wil-helm im Z. i<i7Z »der die Schweden erfochtenen entscheidenden Dieg-Ein Denkmal der Schlacht steht auf einer Anhöhe beiFchrdellin-war es , wo dem Kurfürsten von seinem neuen Stallmeister Frohbo»b is Lcden ger.ttrr ward. Der Kurfürst ritt einen Schimmel .ruachte sich dadurch den Feinden kenntlich. Frvbben bat seinen Für-sten, das Pferd mit dem seimgen zu tauschen, unter dem Verwände,daß es scheu sey, und hatte es kaum bestiegen, als er von einer Ku-gel todt zur Erve gestreckt wurde.' Der Kurfürst konnte seine Dam-varkeil nur d r Fam-lie bis Edlen bezeigen, die er in den Adeistau-erhob und mit Gnadenbezeigungen Überhäufte.

Feierlich, be>ßr dasEihavene, wenn es ehrerbietige Gtw-in uns schafft, sey es, weil der Geist durch die Betrachtung in duTiefen seiner se.dst hlnabg, zogen, oder in eine ideale Welt hinauf e>-ho>e» warb. Alle wahre Fncr»chkcit hat etwas Stilles, Entstru""?von Äeräulch und Leide,ilchafr; nicht j.de Stille aber ist deslM°feicrllch, sondern nur jene, w-sche Ideen des ästhetisch-morastiA-oder religiös Erhabenen im Gemüthe weckt, Langweilige und todt-Stille, z. B. >n e>ner Gesellschaft oder in einer rdnr Gegend >u^dem Geiste zur Last. Dies scheinen jene nicht zu wiff.n, die dEGraviial, eine falsche Feierlichkeit, auf eine steife Weise zu imM""ren gedenken. Das steife, gezwungene Wesen der Gravität gr»»o-,sich übrigens auf die richtige Bemerkung, daß die Feierlichkeit ">len Theilen eiwas Uedcremstimmendes verlangt und durch rul<vWendungen und Uebergängc gestört wird. ,

Feigenbaum (kccni), ein in Anen, Afrika und Amerika tt"heimischer Baum, der zunächst aus Asien nach Griechenland -und sich von da aus weiter über Europa verbreitete. Sehr merk»'dig und eigenthümlich ist die Art. wie bei dies ,« Baume diescuPlung der Blüthen geschieht. Der Feigenbaum gehört zu>»in die Klasse der Pflanzen mir getrennten Geschlechtern; die Blmu^sind auf den cinzeiniir Stämmen entweder alle männlich oder «weiblich oder auch verbunden. Sie haben aber keine BInn>onk>°sondern find in einer fleischigen, fruchkarligen Hülle eingesaum,weiche der N>chtkenner für die Frucht hält und welche den a«a>>Feige hat. Da nun dieser birnförmige Blumenstnhl in Geüatt e.-grünen runden Knospe aus dem Zweige ohne vorherige Blmve » ^gvstrilr, so ist man versucht zn glauben, der Feigenbaum riupenicht. Zerschneidet man indeß die zu einer aewiff-n GroßeFeige, so ntnimt man auch mit bloßen Augen die dann enrhm