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Blüthe wahr. Wenn schort dieser Umstand merkwürdig scheint, so istk» v»e Art noch «ieimehr, wie die Natur die Befruchtung der Vlü-Aeu zu bewerkstelligen gewußt bat. Da, wo beide Geschlechter in.^ner Blutbe vorhanden sind, bat sie keine Schwierigkeit; anders!>t.es aber da, wo die Geschlechter getrennt sind. Hier kann der"tannliche Blüthcnstaub nicht durch den Wind auf die weiblichen Bin»?k'i geführt werden , weil die Oeffnung, welche die Feige zu oberstAU, dazu viel zu eng ist. Diesem Bedürfniß abzuhelfen, ist ein kleinesEffekt, dieFliegenwespe, bestimmt. Dieses legt seine Eier in die in-Hhhw -er Feigen, 'aus welchen, wie gewöhnlich, Maden oderAkven entsteh», die sich von gewissen Innern Theilen der Feige nähren,sie endlich ausgewachsen aus dem dunkeln 'Aufenthalt hervorkom-men, sich verpuppen, und baldalS geflügelte Insekten ihren Letternallem, und auch darin gleichen, daß sie instinklmäßig gleichfallsin dre Feigen ein- und auskriechcn. Wenn sie nun in männlichen«eigen gewesen sind, so kann eö nicht fehlen, daß sich ein Theil des^anienstaubeS an ihren Körper festhängr, den sie dann zufällig dem"stiblichen mittheilen, wenn sie in diese kriechen. So wird die sonst"si"stgi>chc Befruchtung bewirlt, die für den weiblichen Baum sehrwichtig jst, dem, ohne sie fallen drei Viercyeilc der Feigen vor der ,>istise ab. Man nennt dieie sonderbare Besruchrungsart Capri-^.cat ion. Die Feige des männstchen Baums wird in den warmenrändern nicht cultivirt; man nennt ihn den wilden Feigenbaum, und°^lcnt sich seiner ungenießbaren Früchte nur zu einer künstlichen Ca-Amcarion, indem man die Zweige abschne'det und an die weiblichen,.°tr zahmen Feigenbäume hängt, damit die Insekten desto leichter»7 ihnen in jene begeben könne». Man gewinnt in den iübli-we» Gegenden eine unglaubliche Menge von Feigen und sie machend"/" bedeutenden Handelszweig aus. Im Handel unterscheidet manHauptsorten, die Smprnischcn, welche groß und rund. die vonsa,« Eb, welche kleiner, auch gelb und rund von trefflichem Ge-'a>niack, und die Gennesisch-, welche groß, gelb und länglich sind.
^ Feldgeschrei, heißt überhaupt das wilde Geschrei, mtt wel-?bül ehemals die Krieger eine Schlacht begannen, um sich Muth zu»aihen und den Feind zu schrecken. Es ist bei den Tüllen und an-dcn?' besonders rohen Völkern, noch Sitte. Im engern Sinne be-m»,- 'S das Losungswort, woran sich die Parreicn un Felde, zu->st >n der Nacht, erkennen.
n, .Feldmarschall, Generalfeldmarschall, lst der obersted»-g ^baber bet der ganzen Armee. Bei der kciserlichen Armee istFcml- siststschall das Mittel zwischen dem General «r> elivt und demem^tschell-Lieutenant. Der Fcldpostm elfter empfängt beiden» alle Briefe und Pakete, die er besorgen muß, wie er
der die Couriers mit Pferde» zu versehen hat. FeIdprvbst,d«t ^x^eldpredigcr, der über die andern Feldprediger die Aussichtd,°' Feld schla nge, eine (nicht mehr gebräuchliche) lange Kanone,Fein-c -""b Eisen schießt; eine halbe: die y Pfund schi'ßt. Einist ein Geschütz von mittelmäßiger Größe, da» auf deinder /"cht folgen kann. Eine Fel dwcgr ew e ike, die inZr 24 13. vorkommt, war ein altdeuticheö Längnmaß.
ssxx oh"gs machten eine Dentsche Meile aus- F> lbzeng m e-i»
dasoberste General bei der Artillerie, der Lberaufseher über' seldzeug oder schwere Geschütz.