Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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F-r

durch einen Schluß in k»«a überzeugen, heißt im Scherz, Jemanddurch Schläge überzeugen.

Fermate beißt in der Musik das Ausbalten einer Note überihre eigentliche (Heilung, welches durch dieses Zeichen ^ a»ge-deutet wird. Sie bringt einen Ruhcpunkt in die musikalische»Perioden.

Ferment, ein Nahrungsmittel, z. B. Hefe, SauerteiS-Uneigcntlich der (Nährstoff, d. i. der Stoff, aus welchem sich Gab'rung (Uneinigkeit, Zwietracht) erzeugt. Fermentation, b»Währung, der Zustand des Gährens. Fermentiren, gähren. .

Fernambuco, eine Statthalterschaft im östlichen Theile be"Königreichs Brasilien in Südamerika. Das Land ist unter ander»vorzüglich reich an Zucker, Baumwolle, Pomerairzen, Tabak un'dem beste!, Brasilienbolz, das ebendaher auch den Namen Fernemduc führt. Die Bevölkerung beträgt noch nicht 100,000 Seele"'von denen etwa der fünfte Theil Weiße, die übrigen EingebEund Neger sind. Die Hauptstadt heißt auch Fernambuco d°eLIinda, und ist eine Hanptniederlagc Europäischer Waaren.

Ferne, s. Perspektive.

Ferney. Nur em kleiner unbcdeutsndcr Flecken mit eu»>Schlosse, nahe bei Genf, aber berühmt geworden als Besitz"'"»Voltaire's, der hier seine» beständigen Wohnsitz nehmen n>o>»^da er von, Hofe Friedrichs des Großen zurückgekehrt war.auch diesen Ort des Friedens verließ er wieder und ging nochMal nach Pariü zurück, wo er bald darauf die ewige Rübe äVoltaire's „Nordische Semiramis," Kaiserin Catharina l>--a,Rußland, hat das Andenken an Ferne» dadurch gefeiert, dassich ein genaues Modell des dasigcn Skudirzimmers Voltaire»erhabener Arbeit verfertigen ließ. ,.

Fcrnow (Carl Ludwig), den der Tod mitten unter st»»,rühmlichen Bestrebungen, die auf das Höchste und Edelste im Uund i» der Kunst gerichtet waren» dahinraffte, war den i<?- Ur-176z zu Blumenhage», einen, Dörfchen bei Pascwalk in dermark geboren, woselbst sein Vater als Knecht auf dem Edel" zdienre, später aber ei» kleines Eigenthum erwarb. Die Treu-Geschicklichkcit des Vaters diente auch dem Sohne zur Empseh"^clder sich bei der Gursberrschgft der Frau von Necker und ihre»Löchten, bald so beliebt machte, daß ihn das dritte Fr»m,. Mtseinem fünften Jahre förmlich zu sich nahn, und mit mütte"Zärtlichkeit für seine Erziehung sorgte. Der Knabe gab b"^„ be-

fallende Proben feines leichten Fassungsvermögens, und r»e" ^sschloß, ihn den Studien zu widmen. Allein Fernvw war erst äe,akr alt. als (ich vlökllch seine alänrende» verl>»',.z

Jahr alt, als sich plötzlich seine glänzenden Aussichten ,«l!Frau von^ Necker, gezwungen das Gut zn vcrlaffcn ^

teu. Die Frau von Neckersich außer Stand, ihren Pflegling ferner zu unterstützen

I>U) »»pcl «eanv, lyic» Psirgnug irmer zu unicrnuye»,te einwillige», daß dieser nach Pasewalk in das Haus s""'„ hel»'maligen Lehrers zog, der daselbst Notar geworden war,selben als Kopist zu dienen. Hier befand er sich in einer o>- ^den Sklaverei. Die trockne Beschäftigung des Abschreibe»»'ihm keine Zeit zum Lernen übrig ließ, drohte ihn ln st""»niffeu ganz wieder zurückzubringen; und nur durch Berlin.Beschüherin, die ihm fortwährend die lebhafteste Td'^s

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«e schenkte, wurde ihm so viel Zeit vergönnt» daß er die

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