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Sklnräßig besuchen konnte. Er hatte zwei Jahre in Pasetvalk gelebt,ew unerwartetes Erelgniß plötzlich seinem Schicksale eine verän-Mc Richtung gab. Er verließ den Ort, da er nicht länger mit^irer^dort bleiben zu können glaubte. Die Veranlassung zu die-nm schritte, der den entscheidendsten Einfluß auf sein Leben hatte,folgender. Ein bejahrter, ernster, aber wohlwollender Mann,-"Niens Pjstorins, hatte den Jüngling wegen seiner guten Eigen-lasten liebgewonnen, und ihm zuleyt den unbedingten Gebrauch> ner fnr eine so kleine Stadt sehr ansehnliche» Bibliothek erlaubt.Mr fund Fernem reichliche Nahrung für seine Wißbegierde; besoa-^ zogen ihn die Knpferwerke unwiderstehlich an, und der süße^"uß, den die Bcschaunng der köstlichen Bilder ihm gewährte,."'tltete ihn, einige Kupfer zu entwenden und sich eine Samm-ln>» bavon anzulegen. Der Raub ward entdeckt, der Knabe er-
s^^rne dein Notar »nd den Lehrern anzuzelgen,"um diese zu einer
«Ulkigen Obhut zu veranlassen, verließ Fern»«, der einen solchenflü». ^ nicht z» ertragen vermochte, flehendes Fußes die Stadt undAchtete nach Blunienbage» zu seinem Vater und seiner Beschützerin,be « z ^ konnte nicht verborge» bleiben, man überlegte, waS ausKnaben werden solle, und that ihn, da er bereits ziemlich guteH,,"f">sse besaß» zu einem Apotheker m die Lehre. Wicwobl sei»F»« " harter und ,strenger Mann war, gewann er doch den jungenbei» ^ ohne ihn indeß darum milder und schoneuder zu behau-. Aber das Wohlwollen dieses Mannes kam ihm bei einemliiw zu Statten, das an sich unglückselig für den armen Jüng-tomn,» .traurigsten Folgen hätte haben können. Ein Jäqerburfche>i»t> v ""ks Morgens sehr früh in die Apotheke, als nur Fernowden, zweiter Lchrbnsche eben geöffnet hatten. Fernow, der mitökürp, scherzte, nimmt dessen Gewehr, legt eS auf ihn an undSch,,a >^e' vhne zu ahnde», daß es geladen ist. Der unglücklicheNiw« tödtet jenen auf der Stelle; der Apotheker eilt herbei, ver-kett, bas Geschehene, und beschließt auf der Stelle, Fernow zu
»em ^ verbindet den andern Burschen durch einen Eid zu ewi-
^schweigen, und man gibt vor, die von selbst losgegangeneFern,, Jägerburschen habe ihn getödtet. Die Sache gelang, unddvib wenn auch keiner sein Leben bedrohenden Gefahr,
erst,.langwierigen peinlichen Untersuchung entzogen. Aberbitte er sein Herz einigermaßen beruhigen. Fernow been-
»c, „Ane Lehrjahre, während welcher er seine Neigung zum Zeich-beaai, i"r Dichtkunst nur selten hatte befriedigen können, undso' um den Werbern zu entgehen, nach Lübeck., Hier war er»end,, « ' Eine gute Kondition zu finden, die ihm bei einem genü-verhalt einige Zeit übrig ließ, an seiner höheren BildungKräsf/'mg z„ arbeiten. Er fuhr fort im Zeichnen und Dichten seineNist d iu üben; machte die Bekanntschaft des trefflichen Earsten,durch »s" Gleichheit der Gesinnung ihn innig verband , und gewannln, tz?En vEranten und belehrenden Umgang mit diesem vriginel-fei»-, "vier höhere und richtigere Ansichten der Kunst; bis endlichschritt, ""r steigende Liebe für die Malerei und seine sichtbaren Fort-Ei die er darin machte, ihn zu dem Entschluß brachten, der vfS-