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und Belohnnngen. Bei dem allen war Gasslei's Instrument n»<ßkö rst uuni'llke,„men, vnd darf nicht für seine Erfindung gelten.Es bestand dieß Holländische oder gaitieische Fernrohr „aw seiner »r-sprünglicken Slnrichtrng aus einem erbab-nen Vorder- oder Obiek«rivglale und an« einem bohlen Augen- oder ücnlarglase. Beide st»»in die Enden eines Rohres in einer solchen Enrf.rnung eingesetzt,daß der Brennpunkt des Vorderalases mit dem jenseit gen Zck-stremingspilnkte des Ocuiars ungeiäbr zusammenfällt. Um nach denUmständen die Entfernung der Gläser ändern zu können, sind dstRöhren aus zwei Stücken gemacht, die auseinander »nd ineinandergeschoben werden könne». Man muß, um sich eine deutliche Vol'stellung von der Wirkungsweise eines solchen Jnstrnmenrs zu mach>»-die Natur der Linsengläser kennen (s, diel. Arr.). Beide Glaser,sowohl das erhabene a!« das Hvhlglas, müssen auf einerlei Are ist»stellt senn, damit der eingebildete Brennpunkt des letztem mir de>»wahren Brennpunkt des erster» zusammentrifft. Die Entfernm-sder Gläser ist a,so der Differenz ihrer PrMweite gleich. Gcg>'»'stände durch dteses Fernrohr betrachtet, erscheinen gerade und nntckeinem größer» Sehwstikel eigentlich so oiel Mal v»rgrdßert, als dstBrennweite des Augenglases in der deS Objrctivglases enthalte» ist«Aur Lbeorie des Fernrohrs gehören folgende Lätze: i) Jedes erb»'bene Glas vereinigt Strahlen, welche ans einem Punkte des Gegen*standes komme», so, als ob sie aus einem i» der Slre des Glast»liegenden näheren Punkt ausgegangen wären. Dieser Vereinigung»'-unkt heißt für parallel ausfallende Strahlen der Brennpunkt u»»sein Abstand vom Glase die Brennweite. Die im Verciiiia«»S»lpunkte aufgefangenen Strahlen geben das Bild umgekebrr. 2) Jede»hoble Glas zerstreut die von einem Punkte des Gegenstandes aiGs»'henden Strahlen so, als ob sie aus einem »1 der Are des Glases ist'geuden nähern Punkt ausgegangen wären. Für parallel auffalle»»«Strahle»!heißt dieser Punkt auch der Brennpn,>!t, und sein Abstoßdie Brennweite des Glases, eigentlich der Zerstreuung-»«»!» und »^Zerstreunngsweite desselben, z) Strahlen, welche auf ein erhaben^Glas aus seinem Brennpunkte oder Brennraume kommen, oder,«»el» Hohlglas fallen, als ob sie sich in seinem Brennpunkte vereinst*wollten, werden von Heiden so gebrochen, daß sie nachher mit e!E,der parallel lausen. 4) Wenn die Gläser nicht allzn dick sind,sich ebne Fehler annehmen, daß der Strahl, der auf ihrefällt, ungebrochen durchgehe. Später gab man dem Holländst«'oder galileischen Fernrohr, das nur noch als Taschenperspecti» «bräuchlich ist, eine vollkommenere Einrichtung, und so entsta»»nach und nach das astronomische Fernrohr, das Srdrohr, das äst*mansche Fernrohr und das Spiegeltelescop. Ersteres besteht au»u,m erhabenen Vorder- und Nugeuglase, deren Brennpunkte »>Rohre, a» deren Enden sie eingefügt find, zusamnstnstu» 'Revier gab die Idee dazu an, und Pater Schein» führte IstDas Stcrnrvhr stellt die Gegenstände zwar verkehrt dar, allemden Himmelolörpern ist dieser Umstand gleichgültig. Das Ermrphr weicht von dem vorigen darin ab, daß ihm noch 2. »»ch wz. »nd 4 Gläser zugefügt sind, theils vm das Bild wieder um» ^kehren, theils um die Abweichungen wegen der Farbenzerirr^ .ru vermindern und das Gesichtsfeld zu vergrößern. Allem ost ^der Farb-nzerstreuung nothwendig entstehende beträchtliche st» ^Ochkölk lv« nicht ganz zu entfernen, di» e- gelang,dem vv