Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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und achromatische» Fernrohre Instrumente auszustellen, bei"eiche,,, wenn sie vollkommen gut gearbeiret sind» gar keine Zerstreuung^Fnrbeu Stattfindet, und sich die Gegenstände in ihrer ganzen Nein-«ttt den, Luge darstellen. Ueber jenes wird der Art. Spiegelre-ttscop nähere Auskunft geben, über dieses, welches auch nach sei-uen, Erfinder Dollond genannt z» werten pflegt, vcrgl. man denAchromatisch. Wr fuge» nur hinzu, b»ß sich dieses Instru-ment von den übrigen dadurch unterscheidet, daß seine LbjecliviinseAUS drei Gläsern, von denen die beiden äußer» aus CrvwnglaS, daSmittlere aber aus Flmtglas besteht, deraestall zusammengesetzt ist,M dadurch die Farbenzerstrcuuna aufgehoben wird. Ungeachtet derSchwierigkeit, die i» der Kvinvosition dieser GlaSarteu besteht, batMsn jh,n doch, weil eS die Gegenstände lebhafter darstellt, auchWohlfeiler und von unwandelbarer Dauer ist, den Vorzug »och vor«ein Epiegeltcleseov gegeben.

Feronia, die Göttin der Lustwälder und der Freiheit.

Ferro, ist die westlichste unter den Canariichcn der KroneUranien gehörigen Inseln. Die medresten Geographen ziehen durchMesc Insel den ersten Mittagscirkel.

. Fersen (Arrl Graf von), königlich Schwedischer NeickSmar-jchall. Dieser in der neue» politischen Geschichte in mehreren Bezie-hungen interessank geworbene Mann, der am LO. Juni ijiio das»tsus.iine Opfer der VoikSwntb in Stockholm wurde stammle aus^»em alten Geschlechte, welche- schon zu Erich- XIV. Zeiten in«wwede» blühte, und sich »n Besitz vieler, vvr.üalich in Finnland?olegener Guter desi. dct. Der ykanie deS Grasen Fersen interessirke°as Publikum zuerst in der stürmischen Epoche der Französischen Re-«ttutiou. Er diente geraume Zeit i» der Französischen Armee, undAo>kbligte ein Regiment, bei dem sich viele Schweden bekunden, undAttches daS Eorps po»i I« müiir« genannt wurde. Am Hofe Lud-">SS XVI. spielte Fersen eine ausgezeichnete Rolle; seine einneb-uonde Gestalt machte ihn zum Günstling deS Königs und der Königin,überall hieß er I» b«»n l-«r,si>, und eS war die allgemeine Mci--M>g, daß er sich der geheimsten Gunst der Königin zu erfreuen gehabt?sbe. AIS im I. 1780 der Sturm der Revolution ausbrach, folgteh" Graf Ferst» nicht dem Beispiele anderer Günstlinge, welche denAUülucklichen Monarchen verließen. Treu und ergeben ding er mit«s» unter den drohendsten Gefahren der von der Höhe herabgestürz»b?» Iamilie an. und entwarf manche Plane zu ihrer Rettung. AufII s Flucht »ach Varennes hatte er aus dem Kuticherstuhle des köuig-VjMcn Reisewagens seine» Sitz. Denselben Eifer bewies er auch, als„königliche Familie im Tempel eingekerkert war. Einst versuchtenAMatie Antoinette zu befreien, indem er ihr Nelken zusandte,?i>n Billet- versteckt waren. Als aber ein nnabwendbareS Vcrhäng-nIAskle Anstrengungen vereitelt hatte, begab sich der Graf Fersene, M Brüffel, wo er sich lange aufhielt. Seine den BvurbvnS bewie-Treue erwarb sbm die Gewogenheit Gustav- lll. und seine-»«dne- Gustav IV. Adolph-; und die Gunst dieses letzter« führtede w? seinem Vaterlande ,v den höchsten Ebrcnstelleu. Er wur-Witter und Kommandeur dir k>niglichen Orden, Generaklieule,sch»»' "keich-bcrr, Kanzler der Akademie zu Upsaia nnd Retchsmar-Ende des JabreS 1797 ttal Graf Arel Fersen als Ge,ln des kurz zuvor erst volljährig gewordenen Königs Gustav IV."lastadt bei dem folgenlos geblirbenen Reichsfrikdenrkovgreffe aof,