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zu welchem Napoleon Bonaparte als Bevollmächtigter des Franzö-sischen Direktoriums kam. Seitdem hat er in der öffentlichen Ge-schichte Schwedens keinen sehr thätigen Antdeil an den Geschäfte»genommen Was von seinen geheimen Absichten und Betrieben inStockholm crzäblt wurde, beruht auf Gerüchten, die, so unerwieft»sie auch sind, doch die blutigsten Folgen hatten. Graf Fersen warkein sechzigsten Jahre nahe, als ihn seine Stelle als einen dckhöchsten Reichsbcamten am 20. Juni iziv zu einer für ihn selbst sehttraurig gewordenen Trauerceremonie rief. Der entseelte Körper d-»unvergeßlichen Kronprinzen Christian August vou Schwede» war »c»Quiddinge, wo dieser Fürst am 28. Mai so plötzlich sein Leben geer--'det hatte, »ach Liljcuholm gebracht worden, und sollte jetzt nach d«Residenz geführt werden. Die Anordnung des Auges gebührte del»Grafen Fersen als Marschall, auch hatte er sich dazu eingefnndcn undbefand sich in einem sechsspännigen Wagen dicht vor der von aw-Pferden gezogenen königlichen Leiche. Der Anblick dieser traurig^Feierlichkeit riß das Volk, das den Kronprinzen enthusiastisch geliebt,und von idm Heil und Glück erwartet hatte, zu tauten Ausdruck""des Schmerze» hin, worein sich bald Verwünschungen gegen die Per-sonen mischten, durch deren Frevel es seine schonen Hoffnungen ver-nichtet glaubte. Denn ohne eine» andern Grund als das Unerwa-'tete des Ereignisses ausührcu zu können? sprachen dunkle Gerücht-von einer gewaltsamen Todesart, und nannten den Rainen des Gr"'sen Fersen. Ei» duinpkeS Losen kündigte mit einer steigenden Ge-walt den nahen Lusbruch der verhaltenen Wuth an; als der AugLeni mit Menschen angefüllten Adolph-Friedrichs-Markt angekvw'men war, rief das Volk mit lauten Drohungen den Namen b",Grafen Fersen und seiner Schwester, und Sk-inwürfe zerschmetterereo die Fenster seines Wagens. Der Marschall flüchtete innahesPrivatbaus, indeß derAug sich fortbewegte; die empörte ÄM»-meuge aber umlagerte das Haus und forderte d,n Mörder des Ar""'Prinzen. Vergebens suchten die herbeieilenden Generale Adlert"»-und Silversparre den Sturm zu beschwören; nach fruchtlosen Be»'"'hungen führte Silversparre den Unglücklichen selbst aus dem Ha"^'aber vergebens betheuerte der Gras seine Unschuld. Seiner Ok"-"'seines Degens »nd Mautels berankt, ward er das Ziel eines a»gmeinen Negeus von Steinen und Schlägen. So gelängte er bisRatbbaus, doch ehe er sich bineinftüchlcn konnte, ward er ergr>fl"jlbei den Haaren geschleift, seiner Kleider beraubt, und so lange mStößen und Tritten bedeckt, bis er seinen Geist ausgab. Sei« "ter Leichnam wurde der Schau ausgestellt, und erst spät ,es, die Wuth des Volks, das noch andere blutige Opfer forderte, -dämpfen. Spätere Untersuchungen haben seine Unschuld bewiesen- ^
Fesceunische Verse haben ihren Namen von der Stadtscennia in Struric», wo sie zuerst gebräuchlich waren. Man veri""darvuter Verse von schlüpfrigem oder schmuzigem Inhalt. . ...
Fesch (J°s.) Cardinal und Erzbischof von Paris. Er ward S.boren z« Ajaccio den z. Januar 176z, und ist ein Oheim des KauNapoleon. Er war zuerst Canonicus zu Gn Riniato im Loicanliwward im I. 1802 zum Cardinal-Legaten und Erzbisckof von r"geweiht, und izcz von Pius VH. znm Cardinal ernannt. Ba'vauf ging er als Gesandter nach Rom, woselbst er vom Papn>»i- ,größte» Auszeichnung aufgenommen wurde, und sich durch Wvo ^1e« die Aedr der Einwohner erwarb. Den z. Fedr. t»os tlg»