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ch«s sich ein Nicht-Ich entgegenseht, strebt aber aach nothwendignach einer sittlichen Ordnung der Dinge in der von tdm selbst ge-schaffenen Welt. Und diese moralische Wcltordnung nanntesonst die Wissenschaft-lehre Gott. Neuerlich aber hat sie ibreEprachegeändert, indem sie Gott als da» Eine, wo« schlechthindurch sich selbst und lauter Leben ist, an die Spitze desSystems gestellt hat, und die Welt als eine Aeußerung des WesensGottes, als ein Bild oder Schema desselben, betrachtet wissen will.Man vergl. insonderheit die beiden Schriften: Ueber den Begriffder Wissen schaftölehre (Jena, 1794 8 ) und: DieWissen-schastslehre in ihrem allgemeinen Umrisse (Berlin, izio8.) mit einander, wenn man sich von der sonstigen und jetzigen Be-schaffenheit der Sichtlichen Philosophie in kurzem näher belehren will.In einer gründlichen Einsicht in dieses System kaun man indessennur auf dem Wege eines langen und tiefen Studiums der Haupt-schriften Fichte'« gelangen, obwohl nur Wenige zu einem solchenStudium Muße, Kraft und Lust haben mdchten. Denn das Inter-esse an vieler Philosophie hak sich seit der Erscheinung anderer Sy-steme, besonders des daraus hervorgegangenen Schellingschcu, größ-tembeils verloren. Auch scheinen die politischen Ideen, die Fichte inseinem geschlossenen Handelsstaat (Tübingen, i«vO 8.) undin seinen Reden an die Deutsche Ration (Berlin, 1808 8)niedergelegt hat, bei den Staatsmännern unsrer Ieit wenig Einganggefunden zu haben.
Ficht elberg. Es find zwei verschiedene Berge, welche diese»Namen führe». Der höchste und wichtigste davon ist der Fichtelbergim Fürsteothum Vaireuth, aus dem mehrere Bergreiheu nach allenGegenden auslaufen. Es ist wir vielen Fichten bewachst» und hatgegen siede» Meilen in der Länge und über vier in der Breite. DieHauptmasse der beiden Bergspitzeu, aus denen diese« Gebirge besteht,is> Granit, die Seitenzweige aber, vorzüglich gegen die Reguitz bin,find Kalkstein. Es ist reich an Mineralien, alt Eise», Vitriol, Schwe-fel, Kupfer» Blei, Marmor, »ei Wuusiedel sieht man noch aufeinet großen Anhöhe dieses Gebirges die Lurenburg, worauf dasletzt zerstörte Raudschlvß Rudvlpdsteiu gestanden. Dir vornehmstenSpitzen sind der Gchoeeberg, zö82 Fuß hoch, der Ochsenkops z6rrFuß hoch, der Fichtelberg zzrl Fuß hoch, der Jinuberg zz,s Fußhoch. Aus dem Schloßderg ist der Ftchlelsee, ein ganz mit M00Su»d Schild bewachsenes Gewässer. Es entspringen auf diesem Ge-birge die Saale, Eger, Nabe und der Main. Der f g. kleineFichtelberg bei Wieseurbal, ist d-r höchste Berg im SächsischenErzgebirge. Seine Höhe decragt z?;, Pariser Fuß. Auf ihm ent-springen die Lichope, Sehmc, Mirwepda u. s. w. die mehrere schö-ne Waffmäilr bilde».
Ficho, ein dreieckige- FrauenzimmerhalStuch.
r»0»il«. jedes irdene Geschirr; insbesondre in den Apothekenb!« irdene Büchse, worein flülsiqe Arznei geschüttet wird. WennHäher in Rezepten steht: ä. 0. K«t. so bedeutet das: «lsrnr oumdr-tU». h. t. «» einer Büchse zu »eben.
rick »ikv. beißt in Porrugal eine Person von gemeinem Adel;wie in Spanien sliä»>§o. Auch die jungen Edelleute, dir alsPage» am Hofe dien.n, werden bill.lg«, genannt.
Fideioommts, die Vero,dnnng eines Erblasser« an denErde», haß «r dir Erbschaft ganz q»er znm Theil an ttnen Ander,