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Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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ablassen soll. Gewöhnlich enthalten die Fideicommisse' eine Eubststtutivn in der Maße, daß der Erbe des Erben letzterem vorgeschrie-ben ist. In dieser Art sind die mehreren Senior«te und MajorateFideicommisse. Sie sind jetzt, da die Aufklärung den Castenzeisrverdränget hat. «sehr selten geworden und haben alles das gegen sich,was gegen andere Institute zu Erhaltung des Familienglanzes z»sagen stehet. Der Code Napoleon verbietet alle Fideicommisse undnamentlich die fideicommiffarische Substitution, wahrscheinlich umdie Spuren des Feudalsystems zu vertilgen. Doch sind hiervon imCode Napoleon ausdrücklich die zur Dotatiou einer vom Kaiser füreinen Prinzen oder zum Besten eines FamilienhaupreS gestiftetenerblichen Würde bestimmten Güter ausgenommen, welche nach den«reuigen Grundsätzen geerdet werden können, die durch die kaiserlicheErklärung vom zo. Mai 180«, (wodurch ra Herzogthümer als Fran-zösische NetchSlehen in Italien errichtet wurden) und das SenatcoMsult vom 14. August igo6 festgesetzet worden, in welchem Senatscou-sult verordnet ist „daß ein Familienhaupt das Recht habe, mkt Er;laubniß des Kaisers die Primogenitur in seiner Familie ei«z»?führen."

riäid«-. Per Pfeifenzüuder. Ueber den Ursprung dieses be-kannte» Wortes gibt es »erschiedne Meinungen. Die wahrscheinlich-ste ist, daß es von üclolidus kistridu» (den fidelen Brudern) her-kommt. Als nämlich das Tabaksrauchen den Studcnken noch verbo-ten war, hielten diese geheime Tabaksgesellschasten, zu welchen derjedesmalige Wirth vermittelst eines mit Abkürzungen geschriebenenZettels einlud, -er sich anfing: bM. ILVS. 6. V. R. u. ausge-schrieben: iickejibu» stsiribu» «-äur-n, cU«ik üc>»p«r. d. i. dltfidelen Brüoer gnißt dl. der Wirth. Kamen die fidelen Brütetmm zusammen/ so ward der Elnladungszetrel znm Pfeifcnanzunvcngebraucht, woraus denn ki-itdu, entstand. ,

Fieber, das; eine Erscheinung am lebenden Menschen wie auch«n Thiere», die in einem Wechsel des Kälre- und Wärmegesühls,einem Gefühl von Abgespanntsten! Veränderung im Pulsschlage be»steht, gemeiniglich mit Frost anfängt, in Hitze übergbht und sichSchweiß endigt. Kommen diese Erscheinungen zu einer bestimmte»Zeit im Lage entweder jeden Lag oder einen Tag um den ander«oder auch alle vier ja fünf und acht Tage, alle Monate, Jahre,«'s. w., wie manche Aerzte erfahren haben wollen, so heißen es tsrio-tische oder auch Wechstlfieber- Je nachdem «in Theil oder eine meldevon Theilen leidet, bekommt, das Fieber nach diesen etwas Eigen»-»in seinen Erscheinungen, wornach man sie Nerven-, Gefäß-, Gallen-,Schleim-, Wurm-, Entzündung--, Magen-, Brust. >c. Fieber, unrHantausschlägeu, Hautauüschlags-Fieber nennt. Eins k-nn «' b«andere übergehen, mehrere sich verbinden. Am allgemeinsten «««testen werden sie in stlstnische und «flheuifche eingetheilt, i"ist im Verlaufe mehr Ordnung , auch sind sie leichter »« bestnrgea.Durch das Fieber werden oft langwierige Krankheiten, bestnvers orvEingeweide gehoben, doch auch veranlaßt: so findet man naw oemkalten F eder Verstopfungen im Unterleib«, der Milz, der «ober, o»manchmal sehr bedeutend werden. Fteberkucheu, sie verursachemeistentheils Wassersucht. . .

Fiedel, war sonst der zweite Grad der Folter, und bestanveiner Schnur, welche um das Ende des Ellbogens bin und her szogen war, so daß sie das Fleisch bis anf den Knochen durchs«"